• 13.03.2018
      20:15 Uhr
      Hubble-Mission Universum (1/2) Die fantastischen Bilder der Weltraumteleskope | PHOENIX
       

      Das Weltraumteleskop Hubble hat die Wissenschaft und unsere Vorstellung vom Universum revolutioniert wie kaum ein anderes Instrument: seit 20 Jahren kreist Hubble in 600 Kilometern Höhe um die Erde. Bei einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Sekunde braucht es 96 Minuten, um einmal unseren Planeten zu umrunden. Seine Leistung ist enorm: Hubble hat über 3.000 Galaxien entdeckt und etwa 600.000 Aufnahmen gemacht. Dank Hubble wissen wir, wie Sterne und Planeten entstehen und können das Alter des Universums ziemlich genau auf 13,7 Millionen Jahre bestimmen.

      Dienstag, 13.03.18
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Das Weltraumteleskop Hubble hat die Wissenschaft und unsere Vorstellung vom Universum revolutioniert wie kaum ein anderes Instrument: seit 20 Jahren kreist Hubble in 600 Kilometern Höhe um die Erde. Bei einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Sekunde braucht es 96 Minuten, um einmal unseren Planeten zu umrunden. Seine Leistung ist enorm: Hubble hat über 3.000 Galaxien entdeckt und etwa 600.000 Aufnahmen gemacht. Dank Hubble wissen wir, wie Sterne und Planeten entstehen und können das Alter des Universums ziemlich genau auf 13,7 Millionen Jahre bestimmen.

       

      Die Astronomie ist die wohl älteste und wahrscheinlich spannendste aller Wissenschaften. Sie beschäftigt sich mit den Fragen, wie das Universum entstanden ist oder wie lange die Sterne dort oben leuchten. Vor allem aber bewegt uns alle die Frage: gibt es da draußen irgendwo noch Leben im All?

      Vor knapp 14 Milliarden Jahren entsteht unser Universum. In einer unfassbaren Explosion von Zeit und Raum, von Energie und Materie - dem sogenannten Urknall. Kleine Quantenwellen wachsen zu dichten Flecken in der Ursuppe, der Saat für spätere Galaxien. Die Kernschmelze im Herzen der Sterne bildet neue Atome: Kohlenstoff, Sauerstoff, Eisen. Massereiche Sterne explodieren als Supernova und schleudern diese schweren Elemente zurück in den leeren Raum: Das Rohmaterial für die Bildungen neuer Sterne und Planeten. Bis sich irgendwann, irgendwo, einfache organische Moleküle zu komplexen, lebenden Organismen entwickeln.

      Aber nicht nur Hubble und andere Teleskope schauen von ihrer Bahn im Weltraum tief ins Universum hinein, auch auf unsere Erde wird mit hochtechnologischen Gerätschaften die Unendlichkeit des Alls erforscht. Mitten in der Einöde, in der chilenischen Atacama-Wüste, befindet sich eines der größten und leistungsfähigsten Teleskope der Erde, das "Very Large Teleskop" kurz VLT. Der Himmel ist dort so klar, und die mondlosen Nächte sind so dunkel, dass man seinen eigenen Schatten im Licht unserer Milchstraße sehen kann. Die klare Luft und die geringe Bevölkerungsdichte sind beste Voraussetzungen, mit dem "Very Large Teleskop" tief ins All zu blicken. Die modernen Teleskope sind die wohl aufregendsten Erkenntnismaschinen, die der Menschheit je zur Verfügung standen. Mit den vier gigantischen 8,2 Meter Teleskopen des VLT blicken die Astronomen jede Nacht in die Tiefe des Alls, auf der Suche nach Antworten auf die älteste Frage der Menschheit: Wo kommen wir her - wo gehen wir hin?

      "Hubble- Mission Universum" nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise mit spektakulären Bildern des Hubble-Teleskops und atemberaubenden Aufnahmen anderer Weltraumspäher.

      Film von Klaus Muth

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