• 06.12.2019
      05:15 Uhr
      Hass und Hetze gegen Politker*innen Film von Anke Hunold | phoenix
       

      Anonyme Anrufe, eingeschlagene Scheiben, abgefackelte Autos oder Hetztiraden und Morddrohungen im Netz: Seit Jahren werden Politikerinnen und Politiker in Deutschland beleidigt, bedroht und angegriffen. Auch der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde über Jahre im Internet massiv bedroht, seit er sich 2015 für die Integration von Flüchtlingen einsetzte. Im Juni 2019 wurde der CDU-Politiker dann mutmaßlich von einem Rechtsradikalen auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen. Erst durch den Mord scheint die Dimension der Bedrohung langsam in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Sicherheitsbehörden zu rücken.

      Freitag, 06.12.19
      05:15 - 06:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Anonyme Anrufe, eingeschlagene Scheiben, abgefackelte Autos oder Hetztiraden und Morddrohungen im Netz: Seit Jahren werden Politikerinnen und Politiker in Deutschland beleidigt, bedroht und angegriffen. Auch der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde über Jahre im Internet massiv bedroht, seit er sich 2015 für die Integration von Flüchtlingen einsetzte. Im Juni 2019 wurde der CDU-Politiker dann mutmaßlich von einem Rechtsradikalen auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen. Erst durch den Mord scheint die Dimension der Bedrohung langsam in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Sicherheitsbehörden zu rücken.

       

      Anonyme Anrufe, eingeschlagene Scheiben, abgefackelte Autos oder Hetztiraden und Morddrohungen im Netz: Seit Jahren werden Politikerinnen und Politiker in Deutschland beleidigt, bedroht und angegriffen. Allein in den Jahren 2017 und 2018 wurden mehr als 3.000 Amts- und Mandatsträger Opfer einer Straftat. Dennoch: Spezielle Sicherheitskonzepte für kommunale und Landespolitiker, die bedroht werden, gibt es bisher nur in wenigen Bundesländern.

      Auch der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde über Jahre im Internet massiv bedroht, seit er sich 2015 für die Integration von Flüchtlingen einsetzte. Im Juni 2019 wurde der CDU-Politiker dann mutmaßlich von einem Rechtsradikalen auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen. Erst durch den Mord dieses Lokalpolitikers scheint die Dimension der Bedrohung langsam in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Sicherheitsbehörden zu rücken.

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