• 18.07.2019
      20:15 Uhr
      Hannes Jaenicke: im Einsatz für Nashörner Film von Eva-Maria Gfirtner und Judith Adlhoch | phoenix
       

      Kaum eine Tiergattung steht momentan so in der Schusslinie wie Nashörner. Im letzten Jahr wurden auf dem afrikanischen Kontinent mehr als 1200 wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt offenbar die Preise in die Höhen schießen: Von zirka 50.000 Euro pro Kilogramm ist die Rede.

      Donnerstag, 18.07.19
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Kaum eine Tiergattung steht momentan so in der Schusslinie wie Nashörner. Im letzten Jahr wurden auf dem afrikanischen Kontinent mehr als 1200 wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt offenbar die Preise in die Höhen schießen: Von zirka 50.000 Euro pro Kilogramm ist die Rede.

       

      Kaum eine Tiergattung steht momentan so in der Schusslinie wie Nashörner. Im letzten Jahr wurden auf dem afrikanischen Kontinent mehr als 1200 wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt offenbar die Preise in die Höhen schießen: Von zirka 50.000 Euro pro Kilogramm ist die Rede.

      Hannes Jaenicke verfolgt die blutige Spur der Wilderer. Seine erste Etappe führt nach Kenia, wo die letzten drei Vertreter des nördlichen Breitmaul-Nashorns leben. Unter ihnen: Sudan, der letzte Bulle dieser Art. Rund um die Uhr wird er von Rangern bewacht. Die Reise geht weiter nach Südafrika, dem momentanen Zentrum der Nashornwilderei. Wie gefährlich die Lage ist, erfährt der Schauspieler in einem Nashornwaisenhaus - einem Hochsicherheitsgefängnis, in dem über 30 Nashornbabys Schutz finden.

      Das mit Abstand größte Abnehmerland für gewildertes Nashorn ist Vietnam. Hannes Jaenicke reist nach Hanoi. Er will wissen, wie der illegale Nashornhandel aufgebaut ist, und trifft außer einem vietnamesischen Investigativjournalisten auch Konsumenten des Horns. Die Wilderei auf Nashörner ist längst auch in Europa angekommen: Im März 2017 wurde in einem Zoo bei Paris ein Nashorn getötet und sein Horn abgesägt. Auch Horn-Exponate aus naturgeschichtlichen Museen wurden bereits gestohlen. Selbst deutsche Zoos mussten ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken.

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