• 07.03.2018
      19:15 Uhr
      Geheimnisvolle Orte Geheimnis Duisburger Hafen | PHOENIX
       

      Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen Europas und das geheime Herz des Ruhrgebiets. Wie ein riesiges Labyrinth erstreckt er sich zwischen der Duisburger Innenstadt und Duisburg Ruhrort – und ist kaum zu durchschauen. 22 Hafenbecken mit insgesamt 40 Kilometern Ufer. 20.000 Schiffe aus aller Welt laufen den Hafen im Jahr an. Hinter der modernen Kulisse der Containerterminals verbergen sich menschliche Schicksale und dramatische Geschichten.

      Mittwoch, 07.03.18
      19:15 - 20:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen Europas und das geheime Herz des Ruhrgebiets. Wie ein riesiges Labyrinth erstreckt er sich zwischen der Duisburger Innenstadt und Duisburg Ruhrort – und ist kaum zu durchschauen. 22 Hafenbecken mit insgesamt 40 Kilometern Ufer. 20.000 Schiffe aus aller Welt laufen den Hafen im Jahr an. Hinter der modernen Kulisse der Containerterminals verbergen sich menschliche Schicksale und dramatische Geschichten.

       

      Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen Europas und das geheime Herz des Ruhrgebiets. Wie ein riesiges Labyrinth erstreckt er sich zwischen der Duisburger Innenstadt und Duisburg Ruhrort – und ist kaum zu durchschauen. 22 Hafenbecken mit insgesamt 40 Kilometern Ufer. 20.000 Schiffe aus aller Welt laufen den Hafen im Jahr an. Hinter der modernen Kulisse der Containerterminals verbergen sich menschliche Schicksale und dramatische Geschichten.

      Filmemacher Carsten Günther hat sich auf eine Entdeckungsreise durch den Duisburger Hafen begeben - zu Orten zwischen Kneipenromantik und gigantischer Hafenlogistik, Superlativen und persönlichen Geschichten. Aufwändige Flugaufnahmen ermöglichen dabei einen spektakulären Blick von oben auf die gigantischen Anlagen. Uralte Karten und Archivaufnahmen zeigen, wie sich der Hafen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verändert hat.

      Sinkende Schiffe und umstürzende Hafenkräne forderten immer wieder Todesopfer. Aus einem Container konnte die Polizei im letzten Moment afrikanische Flüchtlinge befreien, die dort seit Tagen ausgeharrt hatten. Ein anderes Mal entdeckte man eine russische Schiffsbesatzung, die ohne Wasser und Lebensmittel im Hafen festsaß, weil ihr Reeder Pleite gegangen war.

      Immer schon galt der Duisburger Hafen als unkontrollierbarer Ort - ein Nährboden für geheime, revolutionäre Bewegungen. Während des Nationalsozialismus wurden viele Verfolgte in letzter Sekunde über den Hafen ins Ausland gerettet und im Gegenzug verbotene Schriften nach Duisburg geschleust. Die Gestapo war überfordert: Mit seinen bewachsenen Ufern, alten Lagerhallen und ausrangierten Schiffen war der Hafen kaum zu überblicken.

      Inzwischen hat sich der Hafen auch auf andere Stadtteile Duisburgs ausgedehnt. Heute schlagen große Binnenschiffe aus Belgien, den Niederlanden und Übersee an den Terminals ihre Waren um. Mehr als 300 Firmen haben hier ihren Sitz. Der Duisburger Hafen ist längst zur logistischen Drehscheibe Europas geworden. Doch auch heute noch gibt es kaum jemanden, der alle Winkel des Hafens kennt.

      Film von Carsten Günther

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