• 23.04.2018
      16:00 Uhr
      Deutschland - Heimat - Fremdes Land Russlanddeutsche zwischen Politik und Populismus | PHOENIX
       

      Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die "Spätaussiedler" unauffällig. Man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt. Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern. Der Film ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.

      Montag, 23.04.18
      16:00 - 16:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die "Spätaussiedler" unauffällig. Man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt. Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern. Der Film ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.

       

      Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die "Spätaussiedler" unauffällig. Man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls - des "Kanzlers der Einheit".

      Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt. Eine neue, hier geborene Generation definiert sich selbstbewusst über ihre russischen Wurzeln, bleibt beim Feiern und im Bekanntenkreis unter sich, während viele Ältere sich an nationalen Gruppen, insbesondere an der AfD orientieren. Sie eint die scharfe Ablehnung von Neu-Zuwanderern und liberalen Lebensentwürfen sowie das Bekenntnis zu Familie, Glaube und Heimat.

      Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern. Die Dokumentation ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für das Selbstbild und die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.08.2018