• 28.02.2018
      12:30 Uhr
      Faire Arbeit - gerechter Lohn Wie der Job uns glücklich machen kann | PHOENIX
       

      Viele sind mit ihrer Arbeit unzufrieden, haben innerlich gekündigt, machen Dienst nach Vorschrift. Das muss nicht sein. Motivierte Mitarbeiter und faire Löhne sind möglich. Ein Start-up in Berlin zeigt, wie es auch anders gehen kann: Die Mitarbeiter dort entscheiden selbst über die Höhe des Gehalts. Jeder weiß, wie viel der andere verdient. Wer Kinder hat, in Scheidung lebt oder einen Angehörigen pflegt, bekommt mehr Geld. Flexible Arbeitszeiten, Mitbestimmung und Transparenz bei der Bezahlung: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer.

      Mittwoch, 28.02.18
      12:30 - 13:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Viele sind mit ihrer Arbeit unzufrieden, haben innerlich gekündigt, machen Dienst nach Vorschrift. Das muss nicht sein. Motivierte Mitarbeiter und faire Löhne sind möglich. Ein Start-up in Berlin zeigt, wie es auch anders gehen kann: Die Mitarbeiter dort entscheiden selbst über die Höhe des Gehalts. Jeder weiß, wie viel der andere verdient. Wer Kinder hat, in Scheidung lebt oder einen Angehörigen pflegt, bekommt mehr Geld. Flexible Arbeitszeiten, Mitbestimmung und Transparenz bei der Bezahlung: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer.

       

      Viele sind mit ihrer Arbeit unzufrieden, haben innerlich gekündigt, machen Dienst nach Vorschrift. Das muss nicht sein. Motivierte Mitarbeiter und faire Löhne sind möglich. Ein Start-up in Berlin zeigt, wie es auch anders gehen kann: Die Mitarbeiter dort entscheiden selbst über die Höhe des Gehalts. Jeder weiß, wie viel der andere verdient. Wer Kinder hat, in Scheidung lebt oder einen Angehörigen pflegt, bekommt mehr Geld. Flexible Arbeitszeiten, Mitbestimmung und Transparenz bei der Bezahlung: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer.

      Immer mehr Firmen scheinen sich darauf einzustellen: Denn mit zufriedenen Mitarbeitern ist es einfacher, am Markt erfolgreich zu sein. Das gilt für kleine Start-ups genauso wie für Mittelständler oder größere Konzerne. Und nicht immer muss Gewinnmaximierung im Mittelpunkt der Firmenphilosophie stehen.

      Genossenschaften zum Beispiel arbeiten anders. Die Mitarbeiter dort sind oft auch Eigentümer des Unternehmens und an wichtigen Entscheidungen beteiligt. Doch sind Genossenschaften trotzdem handlungsfähig und profitabel? "plan b" sucht Antworten bei Miraphone, einer Blechblasinstrumentenfabrik in Bayern. Johannes Antesberger ist dort Instrumentenbauer und Genossenschaftsmitglied. Er weiß: Wenn es dem Unternehmen gut geht, dann geht es auch ihm gut. Das motiviert ihn bei der Arbeit.

      Die Mondragón Corporación Cooperativa ist mit rund 74 000 Mitarbeitern das siebtgrößte Unternehmen in Spanien und ebenfalls eine Genossenschaft. Trotz der Größe des Konzerns hat sich Mondragón die Menschlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Noch nie wurde ein Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen entlassen. Und ein Manager verdient höchstens das Sechsfache eines einfachen Arbeiters. Zum Vergleich: In vielen börsennotierten Unternehmen bekommen Vorstände ein 50 Mal höheres Gehalt als normale Angestellte.

      Der Outdoor-Ausrüster Vaude in Baden-Württemberg ist ein Familienbetrieb und keine Genossenschaft. Dennoch gibt es hier vieles, was es in anderen Unternehmen nicht gibt: zum Beispiel Teilzeitangebote für Frauen in Führungspositionen, ein transparentes Gehaltssystem und soziales Engagement. Die Geschäftsführerin Antje von Dewitz findet, dass in der Wirtschaft einiges falsch läuft: "Unternehmen sind zu einseitig auf Profit ausgerichtet und sollten danach besteuert werden, wie viel sie für das Gemeinwohl tun."

      Film von Carsten Binsack

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.08.2018