• 01.01.2020
      03:00 Uhr
      Die Kelten Aufstand der Königin | phoenix
       

      Schon Julius Cäsar unternimmt Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus einen Vorstoß nach Britannien. Damals meiden die dortigen keltischen Stämme den Kampf. Kaiser Claudius gelingt es 43 nach Christus, den Südosten Englands einzunehmen. Einige Stämme, darunter die Icener, gehen mit den Römern Bündnisse ein. Als Prasutagus, der König der Icener, im Jahre 60 nach Christus stirbt, wird seine Frau Boudicca von den römischen Besatzern gedemütigt. In der Folge gelingt es ihr, einen Großteil der britischen Keltenstämme gegen die Römer zu vereinen.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 01.01.20
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Schon Julius Cäsar unternimmt Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus einen Vorstoß nach Britannien. Damals meiden die dortigen keltischen Stämme den Kampf. Kaiser Claudius gelingt es 43 nach Christus, den Südosten Englands einzunehmen. Einige Stämme, darunter die Icener, gehen mit den Römern Bündnisse ein. Als Prasutagus, der König der Icener, im Jahre 60 nach Christus stirbt, wird seine Frau Boudicca von den römischen Besatzern gedemütigt. In der Folge gelingt es ihr, einen Großteil der britischen Keltenstämme gegen die Römer zu vereinen.

       

      Im 1. Jahrhundert nach Christus gibt es nur noch auf den britischen Inseln eine freie keltische Kultur. Unter Königin Boudicca kommt es zum letzten großen Aufstand der Kelten gegen die Römer. Als die Römer 43 nach Christus mit der Eroberung Britanniens beginnen, wird das Land von diversen keltischen Stämmen bewohnt. Einige schließen Bündnisse mit den Römern. Als Rom diese Bündnisse missbraucht, ruft die Keltenkönigin Boudicca zum Aufstand.
      Geteiltes Erbe Bereits Caesar unternahm Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus einen Vorstoß nach Britannien. Doch erst Kaiser Claudius gelingt es 43 nach Christus, den Südosten Englands einzunehmen. Einige Stämme, darunter die Icener, gehen mit den Römern Bündnisse ein. Als Prasutagus, der König der Icener, im Jahre 60 nach Christus stirbt, setzt er seine beiden Töchter als Erbinnen ein. Die Hälfte seines Herrschaftsgebietes soll an sie gehen, die andere Hälfte an Rom. Doch die Römer denken nicht daran, das Testament anzuerkennen. Die Römer ziehen in das Land des Prasutagus ein, seine Frau Boudicca und ihre gemeinsamen Töchter werden von den römischen Besatzern gedemütigt. In der Folge gelingt es Boudicca, einen Großteil der Stämme gegen die Besatzungsmacht zu einen.
      Teile der keltischen Kultur überleben Wie reich der Stamm der Icener war, lassen so genannte Hortfunde in der Nähe der Stadt Norwich erahnen. Auf einem Feld nahe der Ortschaft Snettisham wurden elf Gruben gefunden, in denen wertvolle Gegenstände vergraben waren, darunter 150 so genannte Torques, Halsringe aus Gold, Silber und anderen Metallen. Während der römische Befehlshaber sein Heer nach Nordwesten zu einem Feldzug gegen die Druiden führt, verwüsten die Kelten unter Boudiccas Leitung Camulodunum, die älteste römische Stadt in Britannien sowie die dazugehörige Veteranenkolonie. Im weiteren Verlauf bleibt Königin Boudicca der Sieg jedoch verwehrt. Die Römer schlagen die Aufständischen vernichtend. In der Folge unterwerfen sich die Kelten der römischen Herrschaft. Doch Teile ihrer Kultur haben in Schottland, England, Irland und der Bretagne bis heute überlebt.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 01.01.20
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
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