• 08.02.2020
      02:15 Uhr
      Die Eiserne Zeit - Europa im Dreißigjährigen Krieg Macht 1630-1632 | phoenix
       

      1630 scheinen die Katholiken und der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation die Oberhand im Krieg um den "wahren" Glauben in Europa zu haben. Der böhmische König Friedrich V. und seine Königin Elisabeth ergreifen nach der Niederlage gegen die kaiserliche Armee aus Prag die Flucht. In Frankreich verlieren die Hugenotten in La Rochelle endgültig den Krieg gegen König Ludwig XIII. Die Dänen werden, nach ersten Siegen, 1628 geschlagen. Die meiste

      Nacht von Freitag auf Samstag, 08.02.20
      02:15 - 03:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      1630 scheinen die Katholiken und der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation die Oberhand im Krieg um den "wahren" Glauben in Europa zu haben. Der böhmische König Friedrich V. und seine Königin Elisabeth ergreifen nach der Niederlage gegen die kaiserliche Armee aus Prag die Flucht. In Frankreich verlieren die Hugenotten in La Rochelle endgültig den Krieg gegen König Ludwig XIII. Die Dänen werden, nach ersten Siegen, 1628 geschlagen. Die meiste

       

      n protestantischen Rebellenfürsten stellen sich nach und nach auf die Seite Kaiser Ferdinand II.: Der Kaiser ist am Gipfel seiner Macht und will den katholischen Glauben in ganz Europa wiederherstellen. Er fordert alle protestantischen Besitztümer zurück - wenn nicht durch Zustimmung, dann eben mit Gewalt. Peter Hagendorf, der in der kaiserlichen Armee kämpft, ist in der Nähe von Magdeburg stationiert. Seine Frau Anna bekommt im Feldlager ihr erstes Kind. Die Zustände sind furchtbar, es mangelt an allem, sodass ihre Tochter bald stirbt. Bei der Schlacht in Magdeburg 1631 richtet die kaiserliche Armee in der Stadt ein unglaubliches Blutbad an, auch Hagendorf wird schwer verletzt. Er überlebt wie durch ein Wunder. Was in Magdeburg passiert, ist kein "normaler" Krieg mehr - aus einem Eroberungs- und Beutezug wird eines der schlimmsten Massaker der Menschheitsgeschichte. Die achtjährige Anna-Margaretha von Haugwitz schafft es glücklicherweise zu entkommen, als kaiserliche Truppen mordend und brandschatzend durch ihre protestantische Heimatstadt Calbe ziehen. Ihre komplette Familie wird bei dem Überfall ausgelöscht. Anna flieht in ein Kloster, wo sie nun unter der Obhut katholischer Nonnen aufgezogen wird.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.01.2020