• 03.03.2018
      22:30 Uhr
      Das Mandera-Attentat Vereint gegen den Terror | PHOENIX
       

      Seit nahezu einem Jahrzehnt wird Kenia von Terroranschlägen der islamistischen Al-Shabaab erschüttert. Besonders die Grenzregion zwischen Kenia und Somalia gilt als hochgefährlich. Militante Islamisten der Al-Shabab aus Somalia nutzen die politische Instabilität des von Bürgerkrieg und Hungersnot gequälten Landes und terrorisieren sowohl ihre eigenen Landsleute als auch ihre christlichen Nachbarn in Kenia. Zwischen Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Auch im Herzen Afrikas ist der Dschihadismus auf dem Vormarsch.
      Am 21.

      Samstag, 03.03.18
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Seit nahezu einem Jahrzehnt wird Kenia von Terroranschlägen der islamistischen Al-Shabaab erschüttert. Besonders die Grenzregion zwischen Kenia und Somalia gilt als hochgefährlich. Militante Islamisten der Al-Shabab aus Somalia nutzen die politische Instabilität des von Bürgerkrieg und Hungersnot gequälten Landes und terrorisieren sowohl ihre eigenen Landsleute als auch ihre christlichen Nachbarn in Kenia. Zwischen Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Auch im Herzen Afrikas ist der Dschihadismus auf dem Vormarsch.
      Am 21.

       

      Dezember 2015 kommt es in Kenia zu einem Angriff der somalischen Islamisten auf einen Reisebus. Immer wieder endeten ähnliche Attentate in der Vergangenheit in einem Blutbad. Wer nicht aus dem Koran zitieren konnte, wurde hingerichtet. Diesmal forderten die Angreifer die muslimischen Passagiere auf, dabei zu helfen, die christlichen Mitreisenden zu identifizieren. Die Muslime jedoch widersetzten sich den Anweisungen der Terroristen: "Sie schrieen uns an, dass wir die Christen unter uns herausgeben sollten, doch wir erwiderten: wenn ihr uns töten wollt, dann tötet uns alle, aber es sind keine Christen hier…", erzählt Farah Shukri, Fahrer des Busses, später. So gelang den Muslimen an diesem Tag etwas Unglaubliches: "Sie drohten uns zu erschießen, doch wir standen vereint, bis die Angreifer schließlich die Flucht ergriffen," berichtete Salah Farah, der sich ebenfalls unter den Passagieren des Busses befand. Tatsächlich retteten die Reisenden so an diesem Tag ihren christlichen Brüdern das Leben. Salah Farah selbst jedoch bezahlte für seinen Heldenmut einen hohen Preis. Die Terroristen schossen auf ihn, am 19. Januar 2016 erlag er im Krankenhaus von Nairobi seinen Verletzungen … über 30 christliche Reisende aber verdanken ihm und den übrigen muslimischen Reisenden ihr Leben.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Samstag, 03.03.18
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.02.2018