• 30.03.2018
      02:45 Uhr
      Bowling for Columbine Film von Michael Moore | PHOENIX
       

      Und wieder erschüttert ein Schulmassaker Amerika, in Parkland im US-Bundesstaat Florida erschoss ein 19-Jähriger 14 Schüler und drei Erwachsene. Die Wut der Jugendlichen artikuliert sich gegen die Waffenlobby, die die Proteste zu diskreditieren versucht. Die Politik, allen voran Präsident Trump, fordert dagegen eine Bewaffnung der Lehrer. Der Einfluss der NRA ist ungetrübt - Michael Moores Film aktueller denn je..

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 30.03.18
      02:45 - 04:40 Uhr (115 Min.)
      115 Min.
      VPS 02:44
      Stereo

      Und wieder erschüttert ein Schulmassaker Amerika, in Parkland im US-Bundesstaat Florida erschoss ein 19-Jähriger 14 Schüler und drei Erwachsene. Die Wut der Jugendlichen artikuliert sich gegen die Waffenlobby, die die Proteste zu diskreditieren versucht. Die Politik, allen voran Präsident Trump, fordert dagegen eine Bewaffnung der Lehrer. Der Einfluss der NRA ist ungetrübt - Michael Moores Film aktueller denn je..

       

      Und wieder erschüttert ein Schulmassaker Amerika, in Parkland im US-Bundesstaat Florida erschoss ein 19-Jähriger 14 Schüler und 3 Erwachsene. Die Wut der Jugendlichen artikuliert sich gegen die Waffenlobby, die die Proteste zu diskreditieren versucht. Die Politik, allen voran Präsident Trump, fordert dagegen eine Bewaffnung der Lehrer. Der Einfluss der NRA ist ungetrübt - Michael Moores Film aktueller denn je.

      Der 20. April 1999 war ein traumatischer Tag für Amerika. Dabei begann er aus der Sicht von Michael Moores "Bowling for Columbine" so normal: Farmer bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, "der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können" und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs aus Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs. Was keiner ahnt: Die beiden Jugendlichen werden wenige Stunden später das Columbine Highschool Massaker verüben, in dessen blutigem Verlauf zwölf Schüler und ein Lehrer sterben und viele Kinder und Jugendliche schwer verletzt werden. Gleichzeitig fliegt an diesem Tag die USA ihren stärksten Bombenangriff im Kosovo.

      Auf seiner Reise durch Amerika fragt Regisseur Moore in "Bowling for Columbine" mit provozierender Naivität, Zynismus und beißendem Witz nach den Gründen für die Waffengewalt in den USA. Moore lässt zwei Überlebende des Massakers von Littleton - einer querschnittsgelähmt, der andere mit einem Einschuss in Aortanähe - in einem symbolischen Akt die in ihren Körpern steckenden Kugeln an die Supermarktkette K- Mart zurückgeben, wo die Täter ihre Munition kauften. Er konfrontiert Hollywood-Ikone Charlton Heston, den Vorsitzenden der NRA (National Rifle Association), mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens, das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen wurde.

      "Bowling for Columbine" wurde 2003 nicht nur mit einem Oscar ausgezeichnet, sondern war auch der erste Dokumentarfilm, der nach 46 Jahren für das Programm des Internationalen Wettbewerbs des Filmfestival Cannes 2002 ausgewählt wurde. Er erhielt den Jury- Spezialpreis - die US-Regierung und die mächtige Waffenlobby fühlten sich provoziert.

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      02:45 - 04:40 Uhr (115 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.08.2018