• 20.02.2018
      03:00 Uhr
      Arizona Grand Canyon Nationalpark | PHOENIX
       

      Über fünf Millionen Besucher wagen sich Jahr für Jahr an den Rand der wohl eindrucksvollsten Schlucht auf dem nordamerikanischen Kontinent - und starren hinunter ins grau-braune Nichts. Der rund 450 Kilometer lange und fast zwei Kilometer tiefe Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Erde. Regisseur Marcus Fischötter zeigt in seinem Film nicht nur die üblichen Postkartenaufnahmen, etwa von der gläsernen Aussichtsbrücke Skywalk , sondern untersucht auch, wie viele Arbeitsplätze an der spektakulären Touristenattraktion hängen.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 20.02.18
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Über fünf Millionen Besucher wagen sich Jahr für Jahr an den Rand der wohl eindrucksvollsten Schlucht auf dem nordamerikanischen Kontinent - und starren hinunter ins grau-braune Nichts. Der rund 450 Kilometer lange und fast zwei Kilometer tiefe Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Erde. Regisseur Marcus Fischötter zeigt in seinem Film nicht nur die üblichen Postkartenaufnahmen, etwa von der gläsernen Aussichtsbrücke Skywalk , sondern untersucht auch, wie viele Arbeitsplätze an der spektakulären Touristenattraktion hängen.

       

      Der Grand Canyon ist eines der größten Naturwunder der Erde. "Der einzige Ort", so der ehemalige US-amerikanische Präsident Teddy Roosevelt, "den jeder Amerikaner einmal gesehen haben sollte."

      Tatsächlich ist der Grand Canyon heute der meistbesuchte Nationalpark der USA. Die 450 Kilometer lange und fast zwei Kilometer tiefe Schlucht im Westen Arizonas zieht jährlich mehr als fünf Millionen Touristen an. Von den zahlreichen Aussichtspunkten am Rande des Grand Canyon genießen die Besucher das überwältigende Panorama über die scheinbar unendliche Felsenlandschaft.

      Während die meisten Touristen nur wenige Tage in dem Nationalpark bleiben, ist er für etliche Menschen zum Lebensraum geworden. Denn der Grand Canyon ist nicht nur faszinierend, sondern bietet auch Arbeit.

      Kim Blatsch beendete den Job in der Fabrik und führt seitdem Reitergruppen auf Maultieren durch die Schlucht. Biologe Brandon Holton verfolgt die Spur des Pumas, dem letzten verbliebenen großen Raubtier im Grand Canyon. Aber auch Geologen, Feuerwehrleute und Bootsführer von Wildwasserfahrten leben von und mit dem einzigartigen Nationalpark.

      Am besten kennen sich aber die Ureinwohner des Parks in dem unwegsamen Gelände aus. Die nordamerikanischen Indianer Hualapai besiedeln die Gegend schon seit Jahrhunderten, doch auch sie haben im Tourismus ein neue Einnahmequelle entdeckt. Die Indianer betreiben den Skywalk, die neue Attraktion am Westrand der Schlucht, und veranstalten Wildwassertouren auf dem Colorado River. Sie leben nicht schlecht vom Tourismus, doch sind sie heute mehr denn je auf der Suche nach ihrer Identität.

      Der Grand Canyon: Wunderwerk mit einer jahrtausendealten Entstehungsgeschichte und zugleich eine Chance für die Zukunft der dort lebenden Bewohner.

      Film von Marcus Fischötter

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 20.02.18
      03:00 - 03:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.07.2018