• 27.07.2019
      15:00 Uhr
      Argentinien Im Land der Gauchos | phoenix
       

      Etwa 1.000 Kilometer von Buenos Aires entfernt liegt im Norden Argentiniens ein wilder und unberührter Landstrich: die Provinz Corrientes mit ihren beeindruckenden, riesigen Rinderfarmen am Rande des zweitgrößten Sumpfgebietes der Welt. In den Esteros del Iberá sind nicht nur Gauchos und Rinder zu Hause, es ist auch die Heimat einer einzigartigen Tierwelt.
      Mitten in dieser rauen Landschaft, die von Wasser, Lagunen und grünen Grasbüscheln durchzogen ist, liegt die Estancia „San Juan Poriahu“. Diese traditionelle Rinderfarm, nahe der Grenze zu Paraguay und Brasilien, wurde bereits 1635 von den Jesuiten gegründet.

      Samstag, 27.07.19
      15:00 - 15:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Etwa 1.000 Kilometer von Buenos Aires entfernt liegt im Norden Argentiniens ein wilder und unberührter Landstrich: die Provinz Corrientes mit ihren beeindruckenden, riesigen Rinderfarmen am Rande des zweitgrößten Sumpfgebietes der Welt. In den Esteros del Iberá sind nicht nur Gauchos und Rinder zu Hause, es ist auch die Heimat einer einzigartigen Tierwelt.
      Mitten in dieser rauen Landschaft, die von Wasser, Lagunen und grünen Grasbüscheln durchzogen ist, liegt die Estancia „San Juan Poriahu“. Diese traditionelle Rinderfarm, nahe der Grenze zu Paraguay und Brasilien, wurde bereits 1635 von den Jesuiten gegründet.

       

      Etwa 1.000 Kilometer von Buenos Aires entfernt liegt im Norden Argentiniens ein wilder und unberührter Landstrich: die Provinz Corrientes mit ihren beeindruckenden, riesigen Rinderfarmen am Rande des zweitgrößten Sumpfgebietes der Welt. In den Esteros del Iberá sind nicht nur Gauchos und Rinder zu Hause, es ist auch die Heimat einer einzigartigen Tierwelt.

      Mitten in dieser rauen Landschaft, die von Wasser, Lagunen und grünen Grasbüscheln durchzogen ist, liegt die Estancia „San Juan Poriahu“. Diese traditionelle Rinderfarm, nahe der Grenze zu Paraguay und Brasilien, wurde bereits 1635 von den Jesuiten gegründet. Seit fünf Generationen ist „San Juan Poriahu“ nun in Familienbesitz. Marcos Rams, der Patron, hat seinen Großvater schon vor 30 Jahren abgelöst.

      4.000 Rinder und über 200 Pferde gehören zu seiner Estancia. Das Farmgelände erstreckt sich über 30 Kilometer. Die Arbeit der Gauchos beginnt im Morgengrauen, und auch der Patron packt mit an: Kälber kastrieren, bei den Jungtieren Brandzeichen und Ohren markieren, Wunden behandeln, junge Pferde zureiten. Und mittags ist dann die Siesta. Dann gibt es koffeinhaltigen Matetee, das Nationalgetränk Argentiniens, und einen deftigen Eintopf mit Rindfleisch.

      Die Kleidung der Gauchos im Norden Argentiniens ist sehr traditionell. Über den weiten Hosen, den Bombachas, werden bunte Stofftücher kunstvoll mit Lederriemen befestigt. Viele Gauchos tragen die Sporen an den nackten Füssen. Alles hier im Norden ist noch ein wenig ursprünglicher.

      In Corrientes ist man besonders stolz auf den Chamamé, den traditionellen Tanz, auch correntinische Polka genannt. Er stammt von den Guarani, später haben Jesuiten, Spanier und deutsche Auswanderer die Musik beeinflusst. Am Wochenende treffen sich Jung und Alt, und natürlich die Gaucho-Gemeinde, auf den Chamamé-Partys.

      Vieles hat sich in den vergangenen 30 Jahren zwar auch in diesem Landstrich schon verändert, aber die Begeisterung für Pferde, die Natur und das einfache Leben auf dem Land sind geblieben. Die Gauchos und ihre jahrhundertealten Traditionen: Es gibt sie noch.

      Diese Dokumentation begleitet die Gauchos auf ihrem stundenlangen Ritt nach Hause, auf dem es zwischendurch für die Menschen per Boot und für die Pferde schwimmend durch die Kanäle geht, beim Piranha-Fischen und beim traditionellen Fleischgrillen, dem Asado.

      Film von Barbara Block

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      Samstag, 27.07.19
      15:00 - 15:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2019