• 11.04.2018
      06:00 Uhr
      Archäologie 2.0 Mit Hightech auf Spurensuche | PHOENIX
       

      Altertum trifft auf hippe Technik: In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. So entstand die virtuelle Kopie eines Tempels in Aleppo, dessen Original in Syrien mittlerweile schwer beschädigt ist. Statt mit der Schaufel sind Archäologen heutzutage mit modernster Technik unterwegs. In Irland suchen Wissenschaftler nach den sagenumwobenen Ringwallanlagen und jungsteinzeitlichen Hügelgräbern. Mit geophysikalischen Methoden haben sie so Tausende neue Fundstellen entdeckt. Die Dokumentation begleitet Archäologenteams auf ihrer Reise in die virtuelle Vergangenheit.

      Mittwoch, 11.04.18
      06:00 - 06:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Altertum trifft auf hippe Technik: In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. So entstand die virtuelle Kopie eines Tempels in Aleppo, dessen Original in Syrien mittlerweile schwer beschädigt ist. Statt mit der Schaufel sind Archäologen heutzutage mit modernster Technik unterwegs. In Irland suchen Wissenschaftler nach den sagenumwobenen Ringwallanlagen und jungsteinzeitlichen Hügelgräbern. Mit geophysikalischen Methoden haben sie so Tausende neue Fundstellen entdeckt. Die Dokumentation begleitet Archäologenteams auf ihrer Reise in die virtuelle Vergangenheit.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Susanne Brahms

      Statt mit Schaufel und haarfeinem Pinsel sind die Archäologen heutzutage mit moderner Technik unterwegs. Geophysikalische Methoden haben einen enormen Zuwachs an Wissen gebracht. Sie sind ein Gewinn für die Wissenschaft. Archäologen haben so, ohne einen Spatenstich, Tausende neue Fundstellen entdeckt. Dabei stammen diese Methoden gar nicht aus der Altertumsforschung, sondern aus dem militärischen Bereich. Ursprünglich sollten mit dieser Technologie, mit Hilfe der Geomagnetik, eigentlich feindliche U-Boote aufgespürt werden - in der Archäologie wiederum machen sie Mauern, Gräben und Gräber im Boden sichtbar.

      Die Dokumentation begleitet Teams von Archäologen auf ihrer Reise in die virtuelle Vergangenheit. In Irland suchen irische und deutsche Wissenschaftler nach den sagenumwobenen Ringwallanlagen und jungsteinzeitlichen Hügelgräbern. Im hessischen Glauberg macht die geophysikalische Prospektion verborgene Prozessionsstraßen sichtbar. Schiffsarchäologen aus Bremerhaven nutzen digitale Technik, um Schiffswracks zu erfassen. In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. Die Datenmengen, die sie einsammeln, sind nämlich manchmal so groß, dass nur noch Spieleentwickler mit ihnen umgehen können. So entstand auch die virtuelle Kopie eines Tempels in Aleppo. Die Berliner hatten ihn in noch friedlichen Zeiten millimetergenau gescannt, nicht ahnend, wie wichtig diese Daten einmal werden würden. Inzwischen ist der Tempel schwer beschädigt. Dank der Scannerdaten ist der Tempel des Wettergottes in Aleppo wenigstens virtuell noch vorhanden.

      Dokumentation Deutschland 2017

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