• 06.04.2018
      07:15 Uhr
      Anuradhapura, Sri Lanka Stadt des Glaubens | PHOENIX
       

      Anuradhapura war eine blühende antike Metropole - bis sie im elften Jahrhundert nach verlorenem Krieg aufgegeben und verlassen wurde.
      Nur der Bodhi-Baum, die Wurzel des buddhistischen Glaubens in Sri Lanka, wurde gepflegt und geschützt. Er gilt als der älteste historisch dokumentierte Baum der Welt und ist bis heute das Ziel vieler Pilger. Die antiken Stadtruinen, Monumente und Klöster werden seit mehr als 100 Jahren erforscht, freigelegt und restauriert. Aber noch gibt diese archäologische Stätte einer frühen buddhistischen Zivilisation viele Rätsel auf.

      Freitag, 06.04.18
      07:15 - 07:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Anuradhapura war eine blühende antike Metropole - bis sie im elften Jahrhundert nach verlorenem Krieg aufgegeben und verlassen wurde.
      Nur der Bodhi-Baum, die Wurzel des buddhistischen Glaubens in Sri Lanka, wurde gepflegt und geschützt. Er gilt als der älteste historisch dokumentierte Baum der Welt und ist bis heute das Ziel vieler Pilger. Die antiken Stadtruinen, Monumente und Klöster werden seit mehr als 100 Jahren erforscht, freigelegt und restauriert. Aber noch gibt diese archäologische Stätte einer frühen buddhistischen Zivilisation viele Rätsel auf.

       

      Anuradhapura, eine antike Stadt, die lange im Dschungel versteckt und vergessen war - im vierten Jahrhundert vor Christus gegründet, entwickelte sie sich zum religiösen und politischen Zentrum, war mehr als tausend Jahre Königssitz der Insel Sri Lanka. Zentrum der Stadt war der heilige Bodhi-Baum, ein Ableger jenes Pappel-Feigen-Baumes in Indien, unter dem Siddhartha Gautama seine Erleuchtung erfahren hat und zu Buddha wurde.

      Um dieses Zentrum wurden buddhistische Klöster und Wohnanlagen für die Mönche gebaut, Stupas und Tempel errichtet. Man geht davon aus, dass damals in Anuradhapura bereits über 100.000 Menschen lebten, hochzivilisiert und modern, auf einer Fläche von über 40 Quadratkilometern. Für die Wasserversorgung dieser Trockenregion im Norden Sri Lankas wurden künstliche Seen angelegt, die den Monsunregen speicherten und die Bewässerung der Reisfelder regulierbar machten.

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