• 27.10.2021
      18:00 Uhr
      Ein guter Fang Vom anderen Umgang mit Fisch | phoenix
       

      Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, gingen die Fischbestände in den vergangenen 50 Jahren drastisch zurück, 34 Prozent von ihnen gelten als überfischt. Deshalb lässt Fischhändler Sebastian Baier Lieblingsarten wie Thunfisch, Kabeljau oder Tiefseerotbarsch auf dem Hamburger Fischgroßmarkt lieber liegen. Es handelt sich schließlich um die letzten Wildtiere, da müssen wir umdenken! Er entwickelt stattdessen im eigenen Bistro überraschende Rezepte für heimische Fischarten wie Karpfen, Wels und Zander.

      Mittwoch, 27.10.21
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, gingen die Fischbestände in den vergangenen 50 Jahren drastisch zurück, 34 Prozent von ihnen gelten als überfischt. Deshalb lässt Fischhändler Sebastian Baier Lieblingsarten wie Thunfisch, Kabeljau oder Tiefseerotbarsch auf dem Hamburger Fischgroßmarkt lieber liegen. Es handelt sich schließlich um die letzten Wildtiere, da müssen wir umdenken! Er entwickelt stattdessen im eigenen Bistro überraschende Rezepte für heimische Fischarten wie Karpfen, Wels und Zander.

       

      Inzwischen raten Fischhändler*innen vom Kauf gefährdeter Arten ab und bieten ihrer Kundschaft regionale Speisefische an. Innovative Lachszüchter*innen verlagern ihre Bestände in Hallen an Land. Gesunde Alternativen aus Gemüse könnten Fischgerichte sogar ganz ersetzen.

      Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, gingen die Fischbestände in den vergangenen 50 Jahren drastisch zurück, 34 Prozent von ihnen gelten als überfischt. Deshalb lässt Fischhändler Sebastian Baier Lieblingsarten wie Thunfisch, Kabeljau oder Tiefseerotbarsch auf dem Hamburger Fischgroßmarkt lieber liegen. Es handelt sich schließlich um die letzten Wildtiere, da müssen wir umdenken! Er entwickelt stattdessen im eigenen Bistro überraschende Rezepte für heimische Fischarten wie Karpfen, Wels und Zander.

      Den Erhalt der Fischbestände darum geht es Dr. Stefanie Haase vom Thünen-Institut für Ostseefischerei bei ihrer Forschungsreise. Auf dem Fangschiff Kristin berechnet die Expeditionsleiterin, wie viele Fische es im Meer gibt und in welchem Maß sie gefangen werden können, damit auch zukünftige Generationen noch Fisch essen können. Mittels der sogenannten Hydroakustik ermittelt sie auf hoher See Daten, die sich später in den EU-Fangquoten widerspiegeln und entscheidend dafür sind, wie viel Fisch gefangen werden darf.

      Konventionelle Aquakultur im Meer belastet Küstengewässer mit Fäkalien, Antibiotika-Rückständen, aber auch Parasiten, und gefährdet dadurch die natürliche Population. Lachszüchter Karl Øystein Øyehaug aus Norwegen will das ändern. Er holt die Lachse aus dem Meer heraus und bringt sie in eine Halle an Land. In Dänemarks kleinem Küstenörtchen Hvide Sande steht nun das erste und weltweit größte Bluehouse eine Art Gewächshaus für Fische, mit einem geschlossenen Kreislaufsystem, das 99 Prozent des Wassers recyceln kann.

      Es gibt aber auch Ideen, Fisch als Omega-3-Quelle ganz zu ersetzen: Räucherlachs aus Möhren oder Matjes-Salat aus Auberginen. Das Ganze in einer Marinade aus pflanzlichen Ölen mit Omega-3-Fettsäuren. Die Ernährungsberaterin, Buchautorin und YouTuberin Andrea Sokol kreiert so rein pflanzliche Alternativen, die sie aus ökologischen, gesundheitlichen und ethischen Gründen bekannt machen will.

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