• 21.04.2018
      01:30 Uhr
      Was weg is, is weg Spielfilm Deutschland 2012 | ONE
       

      Man schreibt das Jahr 1986. Die atomare Gefahr und der Umweltschutz sind auch in der niederbayerischen Provinz die großen Themen der Zeit. In einem beschaulichen Dorf engagiert sich der Lebenskünstler Lukas gemeinsam mit dem rebellischen Pater Ben gegen die Kernenergie - 'Strom vom Atom schädigt das Genom' lautet das Motto der beiden kauzigen Ökoaktivisten. Schon Lukas' eigenwilliger Onkel Sepp suchte 1968 nach alternativen Energien - leider versetzte ihm seine selbst gebaute Maschine beim ersten Testlauf einen elektrischen Schlag und er liegt seither im Koma.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 21.04.18
      01:30 - 02:55 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Man schreibt das Jahr 1986. Die atomare Gefahr und der Umweltschutz sind auch in der niederbayerischen Provinz die großen Themen der Zeit. In einem beschaulichen Dorf engagiert sich der Lebenskünstler Lukas gemeinsam mit dem rebellischen Pater Ben gegen die Kernenergie - 'Strom vom Atom schädigt das Genom' lautet das Motto der beiden kauzigen Ökoaktivisten. Schon Lukas' eigenwilliger Onkel Sepp suchte 1968 nach alternativen Energien - leider versetzte ihm seine selbst gebaute Maschine beim ersten Testlauf einen elektrischen Schlag und er liegt seither im Koma.

       

      Man schreibt das Jahr 1986. Die atomare Gefahr und der Umweltschutz sind auch in der niederbayerischen Provinz die großen Themen der Zeit. In einem beschaulichen Dorf engagiert sich der Lebenskünstler Lukas (Florian Brückner) gemeinsam mit dem rebellischen Pater Ben (Siegfried Terpoorten) gegen die Kernenergie - 'Strom vom Atom schädigt das Genom' lautet das Motto der beiden kauzigen Ökoaktivisten. Schon Lukas' eigenwilliger Onkel Sepp (Johann Schuler) suchte 1968 nach alternativen Energien - leider versetzte ihm seine selbst gebaute Maschine beim ersten Testlauf einen elektrischen Schlag und er liegt seither im Koma.

      Nun will Lukas in die große weite Welt aufbrechen und in Neuseeland auf einem Greenpeace-Schiff anheuern. Sein großspuriger Bruder Hansi (Maximilian Brückner), der als Versicherungsvertreter arbeitet, hat dafür wenig Verständnis. Mit Vokuhila-Frisur, grellgelbem Sakko und knallrotem BMW-Coupé fühlt er sich in der bayerischen Provinz als Mann von Welt. Sein größter Stolz ist ein brandneues Mobiltelefon von der Größe eines Toasters, auch wenn ihn leider kaum jemand anruft. Paul (Mathias Kellner), der dritte Bruder, ist geistig etwas zurückgeblieben. Er hält sich für Jesus und arbeitet in der Metzgerei von Franz Much (Jürgen Tonkel) und dessen aerobic-begeisterter Frau Gini (Nina Proll).

      Noch ahnen Hansi und Paul nicht, dass sie den Reiseplänen ihres Brüderchens ungewollt einen dicken Strick durch die Rechnung machen werden. Denn als Fleischer Franz sich versehentlich einen Unterarm absägt und Paul vor Schreck die Flucht ergreift, beginnt eine atemlose Suche: Für Lukas und seine neue Flamme Luisa (Marie Leuenberger) nach dem verschollenen Paul und für den Versicherungsagenten Hansi und Franz die nach dem spurlos verschwundenen Arm - denn ohne den gibt's nicht mal Schadenersatz. Die wilde Jagd führt schließlich alle im Elternhaus der Brüder zusammen, wo in der Tiefkühltruhe eine Überraschung auf Franz wartet und es am Bett von Onkel Sepp sogar zu einer Art Wunder kommt.

      Regisseur Christian Lerch hat sich als Drehbuchautor der preisgekrönten Filme 'Wer früher stirbt ist länger tot' und 'Die Perlmutterfarbe' einen Namen gemacht. In seinem Regiedebüt 'Was weg is, is weg' beweist er einmal mehr sein Talent für skurrile Figuren, eigenwilligen, mitunter makabren Humor und einen liebevoll-ironischen Blick auf bayerisches Provinzleben. Als besonderen Clou besetzte er die Brüder Hansi und Lukas mit den Schauspielerbrüdern Florian und Maximilian Brückner; den dritten Bruder Paul spielt der bayerische Singer-Songwriter Mathias Kellner, der auch die Filmmusik schrieb.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 21.04.18
      01:30 - 02:55 Uhr (85 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.04.2018