• 03.04.2021
      18:40 Uhr
      Marie Curie Spielfilm Polen/Frankreich/Deutschland 2016 | ONE
       

      Für Marie und Pierre Curie geht ein Traum in Erfüllung. 1903 erhalten die beiden Forscher gemeinsam mit ihrem Professor Henri Becquerel den Physik-Nobelpreis für den Nachweis der spontanen Radioaktivität. Nie zuvor hatte eine Frau einen Nobelpreis erhalten - Marie Curie wurde so zu einer Ikone ihrer Zeit. Doch die Freude über die Anerkennung ihrer Leistungen währt nicht lange, denn Pierre Curie kommt wenige Jahre später bei einem Unfall ums Leben. Nun ist Marie alleine mit ihren zwei Kindern. Sie stürzt sich wie besessen in die Arbeit. 'Pierre hätte es so gewollt!': da ist sie sich sicher.

      Samstag, 03.04.21
      18:40 - 20:15 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Für Marie und Pierre Curie geht ein Traum in Erfüllung. 1903 erhalten die beiden Forscher gemeinsam mit ihrem Professor Henri Becquerel den Physik-Nobelpreis für den Nachweis der spontanen Radioaktivität. Nie zuvor hatte eine Frau einen Nobelpreis erhalten - Marie Curie wurde so zu einer Ikone ihrer Zeit. Doch die Freude über die Anerkennung ihrer Leistungen währt nicht lange, denn Pierre Curie kommt wenige Jahre später bei einem Unfall ums Leben. Nun ist Marie alleine mit ihren zwei Kindern. Sie stürzt sich wie besessen in die Arbeit. 'Pierre hätte es so gewollt!': da ist sie sich sicher.

       

      Stab und Besetzung

      Marie Curie Karolina Gruszka
      Paul Langevin Arieh Worthalter
      Pierre Curie Charles Berling
      Bronia Izabela Kuna
      André Debierne Malik Zidi
      Eugène Curie André Wilms
      Emile Amagat Daniel Olbrychski
      Regie Marie Noëlle
      Buch Marie Noëlle
      Kamera MichaI Englert
      Musik Bruno Coulais

      Für Marie und Pierre Curie geht ein Traum in Erfüllung. 1903 erhalten die beiden Forscher gemeinsam mit ihrem Professor Henri Becquerel den Physik-Nobelpreis für den Nachweis der spontanen Radioaktivität. Nie zuvor hatte eine Frau einen Nobelpreis erhalten - Marie Curie wurde so zu einer Ikone ihrer Zeit. Doch die Freude über die Anerkennung ihrer Leistungen währt nicht lange, denn Pierre Curie kommt wenige Jahre später bei einem Unfall ums Leben. Nun ist Marie alleine mit ihren zwei Kindern. Sie stürzt sich wie besessen in die Arbeit. 'Pierre hätte es so gewollt!': da ist sie sich sicher. Und so übernimmt sie nur wenige Wochen nach seinem Tod seine Vorlesungen an der Sorbonne. Zwei Jahre später wird ihr der Lehrstuhl für Allgemeine Physik offiziell übergeben. Marie Curie ist somit die erste Professorin an der Sorbonne. Trotz ihrer Brillanz fällt es ihr immer wieder schwer sich in der von Männern dominierten Wissenschaft zu behaupten. Dennoch forscht die Visionärin beharrlich weiter, lebt den mühevollen Alltag den auch alleinerziehende Mütter heute kennen, und kämpft für die Gleichberechtigung mit den männlichen Kollegen. Und auch die Liebe kehrt zurück in Maries Leben. Nach langer Trauer um Pierre verliebt sie sich in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre. Als Pauls gekränkte Ehefrau Wind davon bekommt, hetzt sie die Pariser Presse auf das Liebespaar. Der Zeitpunkt dafür könnte ungünstiger kaum sein, denn gerade jetzt bewirbt sich Marie Curie um die Aufnahme in die Académie des sciences. Außerdem ist sie erneut für einen Nobelpreis vorgesehen.
      'Marie Curie' ist ein sehr persönliches Porträt des aufregenden Lebens der zweifachen Nobelpreisträgerin, bei dem sich Regisseurin Marie Noëlle auf die Zeit zwischen den beiden Auszeichnungen fokussiert. Die Auswertung von unzähligen Originaldokumenten aus der Zeit wie persönliche Briefe, Tagebücher, Zeitungsartikel und sogar Laborberichte, macht diesen intimen Einblick erst möglich.
      'Wir wollten von einem Kampf einer Frau um Anerkennung erzählen, einem Kampf, der sie zwang, viele Aspekte ihrer Weiblichkeit zu verleugnen, um ihrer Passion für die Wissenschaft nachgehen zu können', so Marie Noëlle. Es geht aber auch um den verantwortungsvollen Umgang mit der Wissenschaft, Idealismus und einem von Vorurteilen geprägten Zeitgeist.

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      Samstag, 03.04.21
      18:40 - 20:15 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 04.03.2021