• 17.03.2018
      01:50 Uhr
      Heil Spielfilm Deutschland 2015 | ONE
       

      Der afrodeutsche Autor Sebastian ist auf Lesereise in der ostdeutschen Provinz und wird von den ortsansässigen Neonazis standesgemäß begrüßt: mit einem Schlag auf den Kopf. Sebastian verliert prompt sein Gedächtnis und plappert alles nach, was man ihm sagt. Nina, seine Freundin, macht sich Sorgen und fährt kurzerhand nach Prittwitz, um Sebastian wieder zur Vernunft zu bringen. Der fühlt sich in der rechten Szene jedoch pudelwohl. Ein Schwarzer, der gegen Integration wettert - die Öffentlichkeit ist aus dem Häuschen. Und Sven, der Anführer der örtlichen Neonazitruppe, sieht sich endlich auf dem Weg zum Meinungsführer.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 17.03.18
      01:50 - 03:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Der afrodeutsche Autor Sebastian ist auf Lesereise in der ostdeutschen Provinz und wird von den ortsansässigen Neonazis standesgemäß begrüßt: mit einem Schlag auf den Kopf. Sebastian verliert prompt sein Gedächtnis und plappert alles nach, was man ihm sagt. Nina, seine Freundin, macht sich Sorgen und fährt kurzerhand nach Prittwitz, um Sebastian wieder zur Vernunft zu bringen. Der fühlt sich in der rechten Szene jedoch pudelwohl. Ein Schwarzer, der gegen Integration wettert - die Öffentlichkeit ist aus dem Häuschen. Und Sven, der Anführer der örtlichen Neonazitruppe, sieht sich endlich auf dem Weg zum Meinungsführer.

       

      Stab und Besetzung

      Sven Stanislawski Benno Fürmann
      Nina Schmidt Liv Lisa Fries
      Sebastian Klein Jerry Hoffmann
      Johnny Jacob Matschenz
      Kalle Schulze Daniel Zillmann
      Sascha Heinze Oliver Bröcker
      Florian Meyer Richard Kropf
      Doreen Anna Brüggemann
      Regie Dietrich Brüggemann
      Drehbuch Dietrich Brüggemann

      Der gefeierte afrodeutsche Autor Sebastian Klein ist auf Lesereise in Prittwitz, mitten in der ostdeutschen Provinz, und wird von den ortsansässigen Neonazis standesgemäß begrüßt: mit einem Schlag auf den Kopf. Sebastian verliert prompt sein Gedächtnis und plappert alles nach, was man ihm sagt. Nina, Sebastians hochschwangere Freundin in Berlin, ist in höchster Aufregung. Kurzerhand fährt sie nach Prittwitz und heftet sich zusammen mit dem Dorfpolizisten Sascha an die Fersen ihres Freundes. Der ist in der Hand der rechten Kameraden und ihres Anführers Sven und scheint sich dort pudelwohl zu fühlen. Feixend tingelt er durch die Talkshows und drischt die Parolen, die Sven ihm einflüstert. Ein Schwarzer, der gegen Integration wettert - die Öffentlichkeit ist aus dem Häuschen. Und Sven sieht sich endlich auf dem Weg zum Meinungsführer. Bei seiner Angebeteten, der Nazibraut Doreen, kann er damit aber nicht punkten. Die will Taten sehen. Historische Taten. Und so rüstet Sven seine Leute zum großen Showdown - während beim Verfassungsschutz die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, und beide gerade nicht ins Internet kommen. Was kann die Welt jetzt noch retten? Und was wird aus der Liebe von Nina und Sebastian?

      Dietrich Brüggemann geht in „Heil“, wie auch bei seinen anderen Filmen, einem schwierigen gesellschaftskritischen Thema nach, diesmal jedoch mit einem völlig anderen Ansatz. Gekonnt gelingt ihm ein Spagat zwischen bissiger Satire und derber Komödie. Zudem konnte er einen brillanten Cast verpflichten.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 17.03.18
      01:50 - 03:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.05.2018