• 21.05.2018
      07:45 Uhr
      Alles was recht ist Fernsehfilm Deutschland 2008 | ONE
       

      Nachdem sie bei einer Urteilsverkündung für einen Eklat gesorgt hat, wird die eigenwillige Richterin Lena Kalbach vom Landgericht Frankfurt ausgerechnet in ihre Heimatstadt Fulda strafversetzt. Lenas erwachsene Tochter Nike, die in Fulda als Staatsanwältin Karriere macht, ist über das plötzliche Auftauchen ihrer Mutter alles andere als begeistert - könnten die zwei Frauen gegensätzlicher doch kaum sein. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis die Alt-68erin Lena das geordnete Familienleben ihrer konservativen Tochter gehörig durcheinanderbringt.

      Montag, 21.05.18
      07:45 - 09:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Nachdem sie bei einer Urteilsverkündung für einen Eklat gesorgt hat, wird die eigenwillige Richterin Lena Kalbach vom Landgericht Frankfurt ausgerechnet in ihre Heimatstadt Fulda strafversetzt. Lenas erwachsene Tochter Nike, die in Fulda als Staatsanwältin Karriere macht, ist über das plötzliche Auftauchen ihrer Mutter alles andere als begeistert - könnten die zwei Frauen gegensätzlicher doch kaum sein. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis die Alt-68erin Lena das geordnete Familienleben ihrer konservativen Tochter gehörig durcheinanderbringt.

       

      Die erfahrene Richterin Lena Kalbach (Michaela May) ist eine Frau mit moralischen Prinzipien - und wenn sie diese verletzt sieht, vergisst sie schon mal ihre juristischen Pflichten. So etwa, als es dem gewieften Anwalt Teddy Klein (Fritz Karl) gelingt, einen Mandanten mit windigen Methoden freizuboxen: Empört verweigert Lena die Urteilsverkündung. Zur Strafe wird die aufmüpfige Richterin vom Landgericht Frankfurt in die hessische Provinz versetzt - ausgerechnet in ihre Heimatstadt Fulda, deren Enge sie vor 30 Jahren entflohen war.

      Hier lebt ihre erwachsene Tochter Nike (Anna Schudt), die am örtlichen Gericht als Staatsanwältin arbeitet, mit ihrem Mann Johannes (Oliver Breite) und ihren beiden Kindern Clara (Isolda Dychauk) und Emanuel (Maurice Engst). Während Johannes und die Kinder sich freuen, ist Nike nicht gerade begeistert vom plötzlichen Auftauchen ihrer Mutter. Kein Wunder: Die quirlig-rebellische Alt-68erin Lena und ihre traditionsbewusste, strenge Tochter könnten unterschiedlicher kaum sein. Als Lena sich dann auch noch in die Erziehung der Teenagerin Clara einmischt, die sich zu Nikes Entsetzen in den angeblichen Kleindealer Ben (Remo Schulze) verliebt hat, nehmen die Spannungen zwischen den beiden ungleichen Frauen immer mehr zu - alte Verletzungen brechen auf und ungelöste Konflikte kommen ans Licht.

      Auch am Amtsgericht der verschlafenen Provinzstadt sorgt Lena für ungewohnte Unruhe. Aber während die Kollegen rätseln, wie lange die Großstadtjuristin wohl durchhält, findet Lena an dem ihr zugeteilten Fall immer mehr Geschmack: Der renommierte Zeitungsverleger Dr. Jobst Grübel (Vadim Glowna) soll wegen Unzurechnungsfähigkeit von seinen Kindern (Patrick von Blume, Jule Gartzke) entmündigt werden - und als Anwalt fungiert dabei Lenas „Lieblingsfeind" Teddy Klein. Keine Frage, dass Lena diesen Fall mit der für sie typischen Eigenwilligkeit untersucht. Mit überraschenden Ergebnissen für alle Beteiligten.

      Mit „Alles was recht ist" hat Erfolgsregisseur Zoltan Spirandelli einen humorvollen Familienfilm inszeniert. Vor der pittoresken Kulisse der hessischen Domstadt Fulda erzählt der Film eine Geschichte von Familienbanden, Freundschaft und Moral. In den Hauptrollen glänzen Michaela May, Fritz Karl und Anna Schudt. In weiteren Rollen sind Vadim Glowna, Oliver Breite und Remo Schulze zu sehen.

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