• 13.10.2019
      18:00 Uhr
      Hanseblick - Unentdecktes Moldawien Europas Mauerblümchen im Aufbruch | NDR Fernsehen
       

      Die Republik Moldau ist der am wenigsten besuchte Flecken Europas. Dabei besitzt das Land 5.000 Jahre Weinanbautradition. Die Erde ist fruchtbar, das Klima mild. Wein, Obst und Gemüse wachsen in der Hügellandschaft fast von alleine. Nach Krisen und Abwanderungswellen rappeln sich die Leute gerade wieder auf. Der Hanseblick entdeckt Rekordverdächtiges und Skurriles aus Europas südöstlichem Mauerblümchen.

      Sonntag, 13.10.19
      18:00 - 18:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Republik Moldau ist der am wenigsten besuchte Flecken Europas. Dabei besitzt das Land 5.000 Jahre Weinanbautradition. Die Erde ist fruchtbar, das Klima mild. Wein, Obst und Gemüse wachsen in der Hügellandschaft fast von alleine. Nach Krisen und Abwanderungswellen rappeln sich die Leute gerade wieder auf. Der Hanseblick entdeckt Rekordverdächtiges und Skurriles aus Europas südöstlichem Mauerblümchen.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Iris Berner
      Autor Galina Diran
      Martin Möller
      Moderation Jan Hendrik Becker
      Redaktion Birgit Müller

      Die Republik Moldau (Moldawien) ist einer der am wenigsten besuchte Flecken Europas. Dabei verfügt das Land über eine 5.000 Jahre alte Weinanbautradition. Die Erde ist fruchtbar und das Klima mild. Wein, Obst und Gemüse gedeihen in der hügeligen Landschaft sehr gut. Die ersten Bauern haben den Ökotourismus entdeckt. Der "Hanseblick" stellt außerdem Winzer vor, die prämierte Spitzenweine produzieren, und erkundet einen der größten Weinkeller der Welt.

      Moldaus Tor zu Europa ist das kleine Hafendorf Giurgiulesti. Nur 450 Meter des Donauufers sind moldawisch. Gerade groß genug, damit Kreuzfahrtschiffe dort anlegen können. Ganz in der Nähe wohnt die berühmteste Großmutter Moldawiens. Sie eroberte mit ihrer Trommel und zusammen mit ihren "Rock-Enkeln" beim Eurovision Song Contest 2005 die Herzen des Publikums im Sturm.

      Im Nordosten wiederum entwickelt sich das Dorf Soroka zum Touristenmagnet. Die mit Zinnen und Türmchen verzierten Prunkbauten auf dem sogenannten Zigeunerhügel bilden ein kleines "Kitschwunderland". Nach Jahren mit Krisen und Abwanderungswellen rappeln sich die Leute gerade wieder auf. Es sind vor allem die Frauen in Moldau, die das Chaos beherrschen. Stellvertretend dafür steht Tatiana Badan, die umtriebige Bürgermeisterin von Selemet. Sie hat ihren Optimismus nie verloren. In den letzten beiden Jahren stieg die Zahl der Touristen, die die Republik Moldau erkunden, jeweils um 20 Prozent.

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