• 14.01.2020
      22:45 Uhr
      Jan Fedder - mit Ecken, Kanten und ganz viel Herz Zum Tode von Jan Fedder | NDR Fernsehen Mediathek
       

      Er war einer der beliebtesten Schauspieler im Norden, ein echter Kerl mit Ecken und Kanten und ganz viel Herz: Jan Fedder. Der Film von Antje Althoff zeichnet sein Leben und seine Karriere nach, zeigt seine unverbesserliche Art, eine liebenswerte Symbiose aus großer Klappe und ähnlich großem Herzen.
      Zu Wort kommen: Axel Milberg, Bettina Tietjen, Claude-Oliver Rudolph, Judith Rakers, Sven Walser, Michaela May, Carlo von Tiedemann, Maria Ketikidou, Norbert Eberlein, Peter Jordan und Marion Fedder, die Ehefrau von Jan Fedder.

      Dienstag, 14.01.20
      22:45 - 23:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Er war einer der beliebtesten Schauspieler im Norden, ein echter Kerl mit Ecken und Kanten und ganz viel Herz: Jan Fedder. Der Film von Antje Althoff zeichnet sein Leben und seine Karriere nach, zeigt seine unverbesserliche Art, eine liebenswerte Symbiose aus großer Klappe und ähnlich großem Herzen.
      Zu Wort kommen: Axel Milberg, Bettina Tietjen, Claude-Oliver Rudolph, Judith Rakers, Sven Walser, Michaela May, Carlo von Tiedemann, Maria Ketikidou, Norbert Eberlein, Peter Jordan und Marion Fedder, die Ehefrau von Jan Fedder.

       

      Er war einer der beliebtesten Schauspieler im Norden, ein echter Kerl mit Ecken und Kanten und ganz viel Herz: Jan Fedder.

      Schon als Kind stand er auf der Bühne, bekam mit 13 Jahren den ersten Schauspielunterricht. Früh wusste er, was er will: Schauspieler werden. Dabei waren seine Kindheit und Jugend geprägt vom rauen Leben auf dem Hamburger Kiez. Um ein Haar rutschte er sogar ins Milieu, aber die Schauspielerei zog ihn auf die "richtige" Seite. Bis zum Schluss war sie seine Berufung.

      In mehr als 600 Produktionen hat Jan Fedder mitgespielt. Seine Paraderollen waren die norddeutschen, kantigen Charaktere, sein Karrieredurchbruch war die Rolle des Maat Pilgrim 1981 im Kriegsdrama "Das Boot" von Wolfgang Petersen.

      Doch zum Kultschauspieler wurde er in der Rolle des Kiez-Polizisten Dirk Matthies im "Großstadtrevier". Mehr als 25 Jahren gab er den Bullen mit den markigen Sprüchen vom 14. Revier. Und fast genauso lang verkörperte er den ausgefuchsten Bauer Kurt Brakelmann in der Kultserie "Neues aus Büttenwarder". An der Seite von Peter Heinrich Brix sinnierte er höchst humorvoll übers Leben, immer auf der Suche nach einer neuen Geschäftsidee, bauernschlau eben.

      Aber Jan Fedder konnte auch anders, wie schon in "Das Boot" bewiesen. "Bei Lenz geht mir das Herz auf", sagte der Hamburger über sich und seine Zusammenarbeit mit Siegfried Lenz. In vier Verfilmungen des 2014 verstorbenen Autors übernahm Fedder die Hauptrolle und bewies einmal mehr, welch großartiger Schauspieler er war. Egal ob Charakterrolle oder einfacher Bauer aus der norddeutschen Tiefebene, er spielte die verschiedensten Rollen mit einer Inbrunst als spiele er um sein Leben.

      In den letzten Jahren aber zwangen ihn diverse Erkrankungen in die Knie. Nachdem er einige Zeit ganz pausieren musste, konnte wenigstens eingeschränkt wieder vor seine geliebte Kamera. Denn er war ein Kämpfer, ein Kerl vom Kiez, mit Ecken und Kanten und mit ganz viel Herz.

      Der Film von Antje Althoff zeichnet sein Leben und seine Karriere nach, zeigt seine unverbesserliche Art, eine liebenswerte Symbiose aus großer Klappe und ähnlich großem Herzen.

      Zu Wort kommen: Axel Milberg, Bettina Tietjen, Claude-Oliver Rudolph, Judith Rakers, Sven Walser, Michaela May, Carlo von Tiedemann, Maria Ketikidou, Norbert Eberlein, Peter Jordan und Marion Fedder, die Ehefrau von Jan Fedder.

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