• 11.06.2020
      23:10 Uhr
      Ostlegenden: Gojko Mitic Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich | MDR FERNSEHEN
       

      Sie nannten ihn im Westen den "Winnetou des Ostens", im Osten hieß er "Chefindianer der DEFA". Den ersten ostdeutschen Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" sahen allein elf Millionen Zuschauer. Er entstand im Jahr 1965, als gleichzeitig viele zeitkritische Gegenwartsstoffe abgesetzt wurden. Das Kino lieferte dem Publikum einen Hauch von "weiter Welt". Gojko Mitic wurde in der DDR ein Superstar.
      Entdeckt hatten den serbischen Sportstudenten die westdeutschen Filmproduzenten Arthur Brauner und Horst Wendlandt. Sie besetzten ihn in den Karl-May-Verfilmungen.

      Donnerstag, 11.06.20
      23:10 - 23:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 23:05

      Sie nannten ihn im Westen den "Winnetou des Ostens", im Osten hieß er "Chefindianer der DEFA". Den ersten ostdeutschen Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" sahen allein elf Millionen Zuschauer. Er entstand im Jahr 1965, als gleichzeitig viele zeitkritische Gegenwartsstoffe abgesetzt wurden. Das Kino lieferte dem Publikum einen Hauch von "weiter Welt". Gojko Mitic wurde in der DDR ein Superstar.
      Entdeckt hatten den serbischen Sportstudenten die westdeutschen Filmproduzenten Arthur Brauner und Horst Wendlandt. Sie besetzten ihn in den Karl-May-Verfilmungen.

       

      Sie nannten ihn im Westen den "Winnetou des Ostens", im Osten hieß er "Chefindianer der DEFA". Den ersten ostdeutschen Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" sahen allein elf Millionen Zuschauer. Er entstand im Jahr 1965, als gleichzeitig viele zeitkritische Gegenwartsstoffe abgesetzt wurden. Das Kino lieferte dem Publikum einen Hauch von "weiter Welt". Gojko Mitic wurde in der DDR ein Superstar.

      Entdeckt hatten den serbischen Sportstudenten die westdeutschen Filmproduzenten Arthur Brauner und Horst Wendlandt. Sie besetzten ihn in den Karl-May-Verfilmungen. Im Abspann stand sein Name - weit hinter Pierre Brice, Lex Barker und Klaus Kinski - noch eingedeutscht: Georg Mitic.

      Mitic wuchs in einer Bauernfamilie in dem kleinen serbischen Ort Strojkovce auf, 250 Kilometer südlich von Belgrad. Sein Vater kämpfte bei den Partisanen gegen die Nazis. Seine Großmutter wurde die wichtigste Bezugsperson für den Jungen. Nach ihrem Wunsch sollte er eigentlich Arzt werden, damit sie immer einen Doktor im Haus hätte. Doch er studierte Sport in Belgrad und verdiente sich ein wenig Geld mit Stunts im internationalen Film. Dass er später immer nur die Hauptrollen, den Häuptling spielen würde, war damals für ihn undenkbar.

      Die Dokumentation von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich erzählt das Leben des wohl bekanntesten Gesichts der DEFA als ein Stück Zeitgeschichte: die Kindheit in Serbien, die Erfolgsjahre in der DDR, die Nachwendezeit, als Gojko Mitic - wie er heute sagt - zunächst die "ewigen Jagdgründe" drohten und er dann in Bad Segeberg, an verschiedenen Theatern und in etlichen Filmen wieder die großen Rollen spielen durfte.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Donnerstag, 11.06.20
      23:10 - 23:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 23:05

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.07.2020