• 02.12.2019
      22:05 Uhr
      Fakt ist! Aus Dresden "Derzeit nicht lieferbar" - Der Medikamentenengpass und die Folgen | MDR FERNSEHEN Mediathek
       

      Es fehlen Schmerzmittel, Antidepressiva, Blutdrucksenker - und zunehmend auch wichtige Medikamente für die Krebsbehandlung. Apotheker wünschen sich von der Politik etwa mehr Anreize für eine stärkere Wirkstoffproduktion in Europa. Könnte man damit die Lage entspannen? Darüber diskutiert Moderator Andreas F. Rook unter anderem mit:

      • Thea Faßbender, Apothekerin in Dresden
      • Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender AOK PLUS
      • Joachim Kugler, Gesundheitsökonom TU Dresden
      • Alexander Krauß, CDU-Gesundheitspolitiker im Bundestag

      Montag, 02.12.19
      22:05 - 23:03 Uhr (58 Min.)
      58 Min.

      Es fehlen Schmerzmittel, Antidepressiva, Blutdrucksenker - und zunehmend auch wichtige Medikamente für die Krebsbehandlung. Apotheker wünschen sich von der Politik etwa mehr Anreize für eine stärkere Wirkstoffproduktion in Europa. Könnte man damit die Lage entspannen? Darüber diskutiert Moderator Andreas F. Rook unter anderem mit:

      • Thea Faßbender, Apothekerin in Dresden
      • Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender AOK PLUS
      • Joachim Kugler, Gesundheitsökonom TU Dresden
      • Alexander Krauß, CDU-Gesundheitspolitiker im Bundestag

       

      Es fehlen Schmerzmittel, Antidepressiva, Blutdrucksenker - und zunehmend auch wichtige Medikamente für die Krebsbehandlung. Fragen Patienten in der Apotheke nach einem Arzneimittel, bekommen sie immer häufiger zu hören: "Im Moment nicht lieferbar."

      Laut einer aktuellen Berechnung des Arzneiprüfungsinstituts waren allein im ersten Halbjahr 2019 schon 7,2 Millionen Rezepte nicht einlösbar, im gesamten Jahr 2017 waren es dagegen nur 4,7 Millionen gewesen.
      Und das, obwohl sich das deutsche Gesundheitssystem seine Medikamente einiges kosten lässt. Rund 125 Prozent mehr zahlen Deutsche im weltweiten Vergleich für Medikamente, die zu großen Teilen kostengünstig in Asien hergestellt werden.

      Wie passt das zusammen? Die Versorgung allein den Herstellern und den Gesetzen des Marktes zu überlassen – dieses Prinzip scheint an seine Grenzen zu kommen. Deswegen will der Bund den Markt für Medikamente stärker regulieren. So zum Beispiel über eine Meldepflicht für knappe Arzneimittel bei den Bundesbehörden.

      Aber reichen Gesundheitsminister Spahns Pläne aus? Apotheker wünschen sich von der Politik etwa mehr Anreize für eine stärkere Wirkstoffproduktion in Europa. Könnte man damit die Lage entspannen?
      Darüber diskutiert Moderator Andreas F. Rook unter anderem mit:

      • Thea Faßbender, Apothekerin in Dresden
      • Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender AOK PLUS
      • Joachim Kugler, Gesundheitsökonom TU Dresden
      • Alexander Krauß, CDU-Gesundheitspolitiker im Bundestag

      "Fakt ist!" ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden.
      In der Sendung sollen auch die Zuschauer zu Wort kommen - über Briefe, E-Mails, Web-Chat oder Straßenumfragen. Die Meinungen, Wünsche, Ängste der Menschen übermitteln unsere "Bürgermoderatoren" live im Studio an die prominenten Talk-Gäste.

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