• 19.04.2020
      15:10 Uhr
      Die langen großen Ferien 10-teilige französische Animationsserie 2013-2015 | KiKA
       

      1. Auf dem Land
      2. Die Robinsons

      Sonntag, 19.04.20
      15:10 - 16:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo Kinderprogramm

      1. Auf dem Land
      2. Die Robinsons

       

      Zielgruppe= 8
      LizenzInhaber= ZDF
      Sommer 1939: Die Geschwister Ernest (10) und Colette (6) besuchen ihre Großeltern in der Normandie. Eine seltene Gelegenheit für die kleinen Städter, das Landleben kennenzulernen. Doch schon nach wenigen Tagen trüben beunruhigende Meldungen die Ferientage der Kinder. Der Krieg bricht aus und der Vater wird eingezogen. Die Mutter ist krank und so können die Kinder vorerst nicht nach Paris zurückkehren. Sie sind in großer Sorge, doch bietet ihnen die ländliche Gegend um Grangeville ein völlig neues und aufregendes Leben. Colette schließt rasch Freundschaft mit einem kleinen Schweinchen, und beschützt es fortan in den Wirren der Ereignisse. Ernest, der von den Jungen vom Nachbarhof geärgert wird, streunt oft im Wald umher. Er freundet sich dort zaghaft mit einem rätselhaften Mädchen an, das offenbar nicht zur Dorfgemeinschaft gehört. Als die Kinder in die Schule von Grangeville gehen, findet er einen neuen Freund - Jean, den Sohn des Bürgermeisters.
      Mit Fortschreiten des Krieges spiegeln sich soziale und existentielle Folgen des Krieges immer deutlicher im Alltag der Kinder. Durch die Abwesenheit der Erwachsenen sind sie häufig sich selbst überlassen und erleben eine bislang unbekannte Freiheit. Durch ihren Blick werden die Besetzung des Dorfes durch deutsche Soldaten, die Rationierung von Essen, das Auseinanderreißen der Familien und die Judenverfolgung erzählt. Doch immer steht auch ihr Kindsein im Vordergrund. Das unverstellte Gespür für Gerechtigkeit lässt ihren Mut wachsen und bringt die Geschwister im Lauf der alltäglichen Ereignisse dazu, sich der Résistance anzuschließen und sogar den Alliierten bei der Landung zu helfen.
      Info: Die renommierte französische Animationsfirma Les Armateurs (u.a. Oscarnominierung und César für den Spielfilm "Ernest und Célestine") hat die auf historischen Zeugnissen beruhende Geschichte sehr aufwändig und liebevoll in 2D animiert. Als erste Animationsserie in Frankreich greift "Die langen großen Ferien" das Thema des Zweiten Weltkriegs auf, um Brücken zu schlagen zwischen dem Leben heutiger Kinder und dem ihrer Urgroßeltern. KiKA zeigt die Serie anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsendes.
      Im Rahmen der Produktion von "Die langen großen Ferien" entstanden zudem zehn animierte Kurzfilme, die online zur Verfügung stehen. Darin erzählen Zeitzeugen, welche Erfahrungen sie als Kinder im zweiten Weltkrieg gemacht haben. Diese biographischen Erlebnisse wurden auch in der Handlung der Serie verarbeitet. Die Kurzberichte wurden von Filmstudenten animiert und mit einer individuellen und sensiblen Bildsprache gestaltet. Trotz der historischen Anbindung an den Zweiten Weltkrieg haben die Geschichten einen universellen Anspruch, denn die Bedürfnisse, Ängste und Wünsche von Kindern in derzeitigen Kriegsgebieten sind nicht anders als jene damals.
      1. Auf dem Land
      Frankreich, im September 1939: Colette (6) und ihr Bruder Ernest (10) fahren mit ihren Eltern aufs Land zu den Großeltern, um in dem kleinen Dorf Grangeville in der Normandie ein paar Ferientage zu verbringen. Die beiden Stadtkinder erleben diese andere Welt ganz unterschiedlich. Während die quirlige und lebensfrohe Colette die Natur genießt und die Tiere erforscht, fühlt sich der schüchterne Ernest eher unwohl und bekommt sofort Ärger mit den Nachbarskindern. Colette hat sich auf Anhieb in ein kleines Schweinchen "verliebt", das zwar zum Nachbarhof der Morteaus gehört, aber immer in der Gegend herumstreunt. Ernest versteckt dieses Schweinchen in seiner selbstgebauten Waldhütte, um Colette damit eine Freude zu machen. Doch die Morteau-Brüder zerstören daraufhin seine Waldhütte. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Wald kommt Ernest zu Hilfe. In diese Spätsommertage voller Abenteuer platzt die Nachricht vom Kriegsbeginn in Europa. Frankreich stellt sich gegen den Einmarsch der Deutschen in Polen. Als der Vater in den Krieg ziehen muss und die kranke Mutter in ein Sanatorium in die Schweiz geht, zeichnet sich ab, das

      s die Kinder länger bei ihren Großeltern an der französischen Küste bleiben werden als geplant.
      Regie:
      Paul Leluc
      Buch:
      Delphine Maury / Olivier Vinuesa / Alain Serluppus / Timothée de Fombelle
      Nach einer Idee von Delphine Maury und Olivier Vinuesa
      Produktion:
      Les Armateurs / Blue Spirit Studios
      2. Die Robinsons
      Im Oktober 1939 haben Ernest und Colette ihren ersten Schultag in der neuen Schule. Dort treffen sie erneut auf die unsympathischen Morteaus, die nicht nur ihnen, sondern auch dem aus dem Elsass kommenden Fernand das Leben schwer machen. Die Elsässer werden von einigen Bewohnern wegen ihrer früheren Zugehörigkeit zu Deutschland als Deutsche gesehen. Auch Ernests Entdeckung, dass die Großväter der Kontrahenten einst die besten Freunde waren, hält den gemeinen Marcelin nicht davon ab, bei jeder Gelegenheit mit Fernand oder Ernest eine Prügelei anzufangen. Doch Ernest hat am ersten Schultag auch ein schönes Erlebnis. Er lernt Jean kennen, den Sohn des Bürgermeisters, der Robinson Crusoe liebt wie er und ihm auch sonst sehr ähnlich zu sein scheint. Jean erzählt Ernest, dass er sich in Acht nehmen muss vor dem Waldmädchen Muguette. Die Außenseiterin ist als "Hexe" verschrien. Doch Ernest hatte sie mutig geholfen. Als Muguette nun den Freunden einen geheimen Ort für eine neue Hütte zeigt, nimmt Jean seine Bemerkung zurück. An diesem versteckten Ort gründen die Kinder eine Bande, die Robinsons, zu der neben Jean, Ernest und Muguette auch Fernand und Colette gehören. Der Krieg hatte bisher kaum Auswirkungen auf das alltägliche Leben, doch er rückt näher. Bomber tauchen am Himmel auf. In der Ferne brennt die Stadt Dieppe.
      Regie:
      Paul Leluc
      Buch:
      Delphine Maury / Olivier Vinuesa / Alain Serluppus / Timothée de Fombelle
      Nach einer Idee von Delphine Maury und Olivier Vinuesa
      Produktion:
      Les Armateurs / Blue Spirit Studios

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      Sonntag, 19.04.20
      15:10 - 16:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo Kinderprogramm

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