• 07.09.2019
      20:00 Uhr
      Der Krieg und ich 8-teilige europäische Dramaserie 2018 | KiKA
       

      5. Romek aus Polen (1942)
      6. Vera aus der Sowjetunion (1942/43)

      Samstag, 07.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      5. Romek aus Polen (1942)
      6. Vera aus der Sowjetunion (1942/43)

       

      Zielgruppe= 8
      LizenzInhaber= ARD / SWR
      Der Zweite Weltkrieg - ein Thema für Kinder? Ja, denn nur wenn Kinder die Vergangenheit kennen, können sie auch die Gegenwart verstehen. Krieg, Flucht, Antisemitismus und Rassismus sind nicht nur Geschichte, sondern sehr aktuell. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist grundlegend für unser gesellschaftliches Miteinander und relevant. "Der Krieg und ich" stellt sich daher der schwierigen Aufgabe, die ernsten und sensiblen Themen Krieg und Holocaust in einer altersgerechten Form für Kinder aufzubereiten. In acht Episoden zeigt die Dramaserie "Der Krieg und ich", wie Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.
      Jede der acht Episoden enthält die Geschichte eines Kriegskindes. Aus einer Vielzahl von Erlebnisberichten aus ganz Europa wurde die Auswahl der Episoden so getroffen, dass die Serie jungen Zuschauern ermöglicht, verschiedene Perspektiven kennenzulernen bzw. nachzuempfinden. Gleichzeitig folgen die acht Episoden der Chronologie der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, ohne den emotionalen Kontakt zum Protagonisten der Episode zu verlieren. Verbunden mit einem persönlichen Kinderschicksal werden so in jeder Geschichte bedeutende historische Abschnitte oder Aspekte des Krieges, aber auch bestimmte Persönlichkeiten thematisiert.
      Drehzeit: 30. August bis 28. September 2017, Deutschland / 27. November bis 12. Dezember, Polen
      Drehorte: Schloss Blankenhain bei Crimmitschau / Blankenburg im Harz / Dresden / CeTA Studios WrocIaw
      Festivalteilnahmen und -auszeichnungen: Die erste Episode von "Der Krieg und ich" erhielt 2018 den renommierten "Goldenen Spatz" in der Kategorie Information/Dokumentation. Die Dramaserie gehörte 2019 zu den Nominierten der "Rockie Awards" beim BANFF World Media Festival für herausragendes Fernsehen aus aller Welt. 2019 wurde "Der Krieg und ich" mit dem Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant" ausgezeichnet.
      5. Romek aus Polen (1942)
      Romek (10) gehört zu einer Gruppe von Schmugglerkindern. Zusammen mit seinem Freund Shlomo bringt er das letzte Buch seines Vaters aus dem Ghetto, um es gegen Lebensmittel einzutauschen. Von dieser Tour bringt er aber nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch beängstigende Neuigkeiten mit: Das Ghetto soll geschlossen werden. Sein Vater versucht ihn zu beruhigen, doch Romek forscht auf eigene Faust nach, denn seine Mutter ist schwer krank. Von Shlomo erfährt er, dass Juden in sogenannten Arbeitslagern getötet werden sollen. Das kann Romek nicht glauben. Doch immer mehr Menschen müssen sich zum Sammelplatz begeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Romek versucht, für sich und seine Eltern einen Weg aus dem Ghetto zu finden.
      In der fünften Folge tauchen wir in die Lebenswelt eines Jungen ein, der 1942 in einem von den Deutschen errichteten Ghetto in Polen lebt. Die Tagebücher von Kindern aus dem Ghetto gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen des Zweiten Weltkriegs bzw. Holocaust. Die Sprache und die Emotionalität, mit der die Kinder diese feindliche Lebenswelt dokumentierten, ist berührend. Unser Protagonist Romek wurde in dieser Geschichte mit einem besonderen Quäntchen Glück ausgestattet, um die Lebensbedingungen in einem Ghetto zwar anschaulich, aber dennoch kindgerecht zu vermitteln. Das Archivmaterial dieser Folge wurde behutsam ausgewählt, um Kindern diesen wichtigen Teil der Geschichte zu erzählen, ohne sie dabei zu überfordern.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreis

      ner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Helena Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.
      6. Vera aus der Sowjetunion (1942/43)
      Vera (10) kommt nach tagelanger Fahrt in einem Kinderheim in Kasachstan an. Alles ist fremd, die anderen Kinder scheinen so anders als sie. Vera fühlt sich einsam. Als sie die Chance erhält, in eine neue Familie aufgenommen zu werden, beneiden die anderen Kinder sie. Dabei fühlt es sich für Vera gar nicht richtig an, neue Eltern zu bekommen. Erst Tamara (12) und Mischa (8) zeigen ihr, dass sie nicht allein ist. Jedes Kind im Kinderheim geht anders mit seinen Erlebnissen um, aber in vielen Aspekten geht es doch allen gleich. Dann erhält Vera unerwartet einen Brief aus ihrer Heimatstadt Stalingrad.
      Millionen Menschen mussten während des Zweiten Weltkriegs ihr Zuhause verlassen - weltweit. In der Sowjetunion waren so viele Menschen davon betroffen, wie in keinem anderen Land. Denn Hitlers "Vernichtungskrieg" richtete sich mit aller Härte auch gegen die Bevölkerung. In sogenannten Evakuierungen wurden die Einwohner der Kriegsgebiete "planvoll" in Sicherheit gebracht, die Kinder zuerst. Ganze Schulklassen reisten zusammen. Sie kamen zu Verwandten oder in Kinderheime. Alle Kinder, die Flucht und Evakuierung erleben, eint das Gefühl der Ungewissheit, des Heimwehs und der Hoffnung.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreisner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Helena Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem

      Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.

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      Samstag, 07.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

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