• 08.09.2019
      20:00 Uhr
      Der Krieg und ich 8-teilige europäische Dramaserie 2018 | KiKA
       

      7. Justus aus Deutschland (1944/45)
      8. Eva aus der Tschechischen Republik (1945)

      Sonntag, 08.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      7. Justus aus Deutschland (1944/45)
      8. Eva aus der Tschechischen Republik (1945)

       

      Zielgruppe= 8
      LizenzInhaber= ARD / SWR
      Der Zweite Weltkrieg - ein Thema für Kinder? Ja, denn nur wenn Kinder die Vergangenheit kennen, können sie auch die Gegenwart verstehen. Krieg, Flucht, Antisemitismus und Rassismus sind nicht nur Geschichte, sondern sehr aktuell. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist grundlegend für unser gesellschaftliches Miteinander und relevant. "Der Krieg und ich" stellt sich daher der schwierigen Aufgabe, die ernsten und sensiblen Themen Krieg und Holocaust in einer altersgerechten Form für Kinder aufzubereiten. In acht Episoden zeigt die Dramaserie "Der Krieg und ich", wie Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.
      Jede der acht Episoden enthält die Geschichte eines Kriegskindes. Aus einer Vielzahl von Erlebnisberichten aus ganz Europa wurde die Auswahl der Episoden so getroffen, dass die Serie jungen Zuschauern ermöglicht, verschiedene Perspektiven kennenzulernen bzw. nachzuempfinden. Gleichzeitig folgen die acht Episoden der Chronologie der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, ohne den emotionalen Kontakt zum Protagonisten der Episode zu verlieren. Verbunden mit einem persönlichen Kinderschicksal werden so in jeder Geschichte bedeutende historische Abschnitte oder Aspekte des Krieges, aber auch bestimmte Persönlichkeiten thematisiert.
      Drehzeit: 30. August bis 28. September 2017, Deutschland / 27. November bis 12. Dezember, Polen
      Drehorte: Schloss Blankenhain bei Crimmitschau / Blankenburg im Harz / Dresden / CeTA Studios WrocIaw
      Festivalteilnahmen und -auszeichnungen: Die erste Episode von "Der Krieg und ich" erhielt 2018 den renommierten "Goldenen Spatz" in der Kategorie Information/Dokumentation. Die Dramaserie gehörte 2019 zu den Nominierten der "Rockie Awards" beim BANFF World Media Festival für herausragendes Fernsehen aus aller Welt. 2019 wurde "Der Krieg und ich" mit dem Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant" ausgezeichnet.
      7. Justus aus Deutschland (1944/45)
      Justus (15) freut sich: Endlich kann er seinen Beitrag zur Verteidigung Deutschlands leisten. Er und eine Handvoll weiterer Jungen bekommen die Aufgabe, eine Dorfstraße vor den Amerikanern zu sichern. Der Befehl lautet "Halten bis zum letzten Mann". Justus führt seine Truppe zum Einsatzort. Doch der echte Krieg macht all ihre Heldenfantasien zunichte. Als amerikanische Panzer in Angriffsposition gehen, muss sich Justus entscheiden: Befiehlt er den anderen zu kämpfen, angesichts der offensichtlichen Übermacht …?
      Je länger der Krieg dauerte, desto mehr Kinder mussten mitkämpfen. Die meisten Jugendlichen glaubten zu dieser Zeit noch an den "Endsieg", an "Wunderwaffen" und die Versprechen des Führers. Zwölf Jahre Nazi-Diktatur hatten ihre Spuren hinterlassen. Aber was es wirklich hieß, zu kämpfen, wussten sie nicht - noch nicht. Sie waren zu jung für das, was sie sahen und taten. Viele Länder setzten im Zweiten Weltkrieg Kindersoldaten ein. Die siebte Folge mit dem Thema Kindersoldaten will ein klares Zeichen gegen Gewalt und Kriegsverherrlichung setzen.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreisner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Hele

      na Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.
      8. Eva aus der Tschechischen Republik (1945)
      Eva (14) ist Waise und kommt im Winter 1944 im Konzentrationslager Auschwitz an. Sie hofft, dort ihre Freunde aus dem Kinderchor des Lagers Theresienstadt wiederzutreffen. Wie durch ein Wunder findet sie tatsächlich Renata, die Sopranistin des Chors. Allerdings ist diese nur noch ein Schatten ihrer selbst. Eva versucht, Renata am Leben zu halten. Die Musik gibt Eva die Kraft dazu, denn sie ermöglicht den beiden Mädchen eine Flucht vor der Hölle, die sie umgibt. Und tatsächlich schafft es Eva, Renata zu beschützen. Gemeinsam treten die beiden bei einem Liederabend für die Lagerleitung auf. Dann verbreiten sich Gerüchte: eine Befreiung von Auschwitz scheint plötzlich möglich …
      Die achte Folge von "Der Krieg und ich" führt in die Welt des bekanntesten Konzentrationslagers der Nazis. Das KZ und Vernichtungslager Auschwitz steht für den Holocaust wie kein anderer Ort. Die existentielle Notlage, der ständige Hunger jedes einzelnen, ließ kaum so etwas wie Menschlichkeit zu. Und doch gab es Solidarität und es gab Musik: Häftlings-Orchester spielten am Eingang des Lagers, wenn die anderen zur Arbeit gingen. "Zu den furchtbarsten Dingen wurde Musik gemacht" schildert Anita Lasker einen Tag nach ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager der BBC. Musik war einerseits Teil des Lagersystems, andererseits für die Musikanten eine Art Lebensversicherung. Auch die fiktionale Protagonistin Eva überlebt dank der Musik und dank besonderer Freundschaften. Eva erlebt in der achten Episode die Befreiung und das Ende des Krieges. Die Lebensumstände in einem Konzentrationslager werden in dieser Folge altersgemäß erklärt und die Dimensionen des Holocaust aufgezeigt. In dieser Folge hilft vor allem die Modell-Ebene, um Kinder auf behutsame, altersgerechte Weise an das Thema Holocaust heranzuführen.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreisner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Helena Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD

      / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.

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      Sonntag, 08.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

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