• 01.09.2019
      20:00 Uhr
      Der Krieg und ich 8-teilige europäische Dramaserie 2018 | KiKA
       

      3. Sandrine aus Frankreich (1942)
      4. Calum aus Schottland (1941)

      Sonntag, 01.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      3. Sandrine aus Frankreich (1942)
      4. Calum aus Schottland (1941)

       

      Zielgruppe= 8
      LizenzInhaber= ARD / SWR
      Der Zweite Weltkrieg - ein Thema für Kinder? Ja, denn nur wenn Kinder die Vergangenheit kennen, können sie auch die Gegenwart verstehen. Krieg, Flucht, Antisemitismus und Rassismus sind nicht nur Geschichte, sondern sehr aktuell. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist grundlegend für unser gesellschaftliches Miteinander und relevant. "Der Krieg und ich" stellt sich daher der schwierigen Aufgabe, die ernsten und sensiblen Themen Krieg und Holocaust in einer altersgerechten Form für Kinder aufzubereiten. In acht Episoden zeigt die Dramaserie "Der Krieg und ich", wie Kinder den Zweiten Weltkrieg erlebt haben.
      Jede der acht Episoden enthält die Geschichte eines Kriegskindes. Aus einer Vielzahl von Erlebnisberichten aus ganz Europa wurde die Auswahl der Episoden so getroffen, dass die Serie jungen Zuschauern ermöglicht, verschiedene Perspektiven kennenzulernen bzw. nachzuempfinden. Gleichzeitig folgen die acht Episoden der Chronologie der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, ohne den emotionalen Kontakt zum Protagonisten der Episode zu verlieren. Verbunden mit einem persönlichen Kinderschicksal werden so in jeder Geschichte bedeutende historische Abschnitte oder Aspekte des Krieges, aber auch bestimmte Persönlichkeiten thematisiert.
      Drehzeit: 30. August bis 28. September 2017, Deutschland / 27. November bis 12. Dezember, Polen
      Drehorte: Schloss Blankenhain bei Crimmitschau / Blankenburg im Harz / Dresden / CeTA Studios WrocIaw
      Festivalteilnahmen und -auszeichnungen: Die erste Episode von "Der Krieg und ich" erhielt 2018 den renommierten "Goldenen Spatz" in der Kategorie Information/Dokumentation. Die Dramaserie gehörte 2019 zu den Nominierten der "Rockie Awards" beim BANFF World Media Festival für herausragendes Fernsehen aus aller Welt. 2019 wurde "Der Krieg und ich" mit dem Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant" ausgezeichnet.
      3. Sandrine aus Frankreich (1942)
      Sandrines (13) Vater hilft als Pfarrer verfolgten Juden bei der Flucht vor dem Nazi-Regime. Sandrine teilt ihr Zimmer mit drei Flüchtlingen aus Deutschland, die versteckt bei der Familie leben. Als ihre Mutter ihre Kleidung verteilt, wird es Sandrine zu viel. Sie erzählt ihrer Mutter von ihren Sorgen und der Angst um ihren Vater. Die reagiert verständnisvoll, macht Sandrine aber auch klar, dass die Eltern sich entschieden haben zu helfen und nicht wegzusehen. Dann geschieht das, was Sandrine befürchtet hat: Der Vater wird verhaftet, die Situation gefährlicher. Der Polizist, Major Dubois, macht Sandrine ein Angebot: Wenn sie die Namen und Verstecke der Juden verrät, dann kommt ihr Vater frei. Sandrine steht vor der Frage: Macht sie weiter oder verrät sie die Flüchtlinge und hilft ihrem Vater?
      Die dritte Folge lehnt sich an die Biografien von André und Magda Trocmé an. Sie organisierten in Le Chambon-sur-Lignon nicht nur die Unterbringung von jüdischen Flüchtlingen im Dorf, sondern öffneten auch ihr eigenes Zuhause zahlreichen Flüchtlingen. Ihr Leben war geprägt vom Glauben und der praktischen Hilfe bzw. einem pazifistisch motivierten Widerstand - mit den "Waffen des Geistes". Die älteste Tochter Nelly Trocmé vergleicht ihr Zuhause in den Kriegsjahren mit einem Bahnhof, in dem Leute mit fremdem Akzent auf Durchreise sind. Eine Episode über Mitmenschlichkeit und Solidarität.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreisner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de

      Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Helena Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.
      4. Calum aus Schottland (1941)
      Calum (15) lebt seit Kriegsbeginn allein mit seiner Mutter, denn sein Vater ist bei der Royal Air Force. Die Front, die Bomben - all das scheint Calum weit entfernt von seiner Heimat, der schottischen Stadt Clydebank. Daher nervt es ihn, dass alle und besonders sein Lehrer so viel Aufhebens darum machen. Calum geht mit seinem Freund Paul lieber angeln, als im stickigen Luftschutzkeller immer und immer wieder den Ernstfall zu üben. Doch sein Verhalten hat Folgen. Als seine Mutter Fiona ihn von der Polizeistation abholen muss, kommt es zum Streit. Fiona will Calum zu seinem Onkel aufs Land schicken, damit er endlich merkt, dass er so nicht weitermachen kann. Calum ist wütend und reißt aus, doch dann ziehen deutsche Bomber auf. Clydebank wird angegriffen. Calum muss schnell zu seiner Mutter.
      Die Abwesenheit der Väter prägte sich vielen Kriegskindern in das Gedächtnis ein, genauso wie ihre Angst vor den Bomben. Daran erinnern sich die allermeisten, wenn sie als Erwachsene zum Krieg befragt werden. Die vierte Episode widmet sich diesen Themen. Die Übung des "Ernstfalls" gehörte zum Alltag: Vorhänge verdunkelten die Zimmer zu Hause, in der Schule wurde der Gebrauch der Gasmasken geübt, Familien richteten sich im Keller für Bombenangriffe ein. In der Nacht vom 13. auf den 14. März 1941 wurde Clydebank Ziel eines massiven deutschen Bombardements. Die gesamte Stadt wurde zerstört, nur sieben Häuser blieben stehen. Kinder und Jugendlichen waren aber nicht nur Opfer. Sie halfen zum Beispiel als ‚Fire Guard Messenger' und überbrachten Nachrichten an die Rettungskräfte oder halfen selbst beim Bergen von Verletzten.
      Die Erwachsenen:
      Vater Meier: Florian Lukas
      Onkel Arne: Rune Temte
      Mutter Margit: Marianne Sand
      Vater Ivar: Harald Näslund
      SS-Mann Schröder: Thomas Arnold
      Feldwebel Müller: Mike Hoffmann
      Jean Morel: Jean-Luc Bubert
      Catherine Morel: Marie-Lou Sellem
      Major Dubois: Pascal Lalo
      Kurier: Fabian Stumm
      Mutter: Kathleen MacInes
      Lehrer Mr. Arthur: Daibhidh Walker
      Vater Izaak: Robert Mika
      Ältestenrat Henryk: Bohdan Artur Swiderski
      Gemüsehändler Kaminski: Olek Konrad Witt
      Swetlana Valentinowa: Jelena Knyaseva-Shmal
      Nazar Kunajew: Dimitri Bilov
      Leutnant Weber: Thomas M. Meinhardt
      Bäuerin: Jutta Wachowiak
      Hertha Kreisner: Monika Oschek
      Tomasz: Mateusz Dopieralski
      Bertha de Bruyn: Dora Groothof
      Die Kinder:
      Anton: Juri Gayed
      Greta: Gwendolyn Göbel
      Rudi: Ludger Bökelmann
      Fritjof: Nils Sand
      Rikka: Emelie Sand
      Sandrine: Mina Christ
      Daniel: Caspar Langer
      Deborah: Rosalie Neumeister
      David: Finnley Berger
      Calum: Ruairidh Harris
      Paul: Calum Hoy
      Romek: Adam Halajczyk
      Shlomo: Hubert Kolodziej
      Irena: Helena Gutscha
      Vera: Uljana Torkiani
      Tamara: Christina Khorovska
      Mischa: Ilja Bultmann
      Justus: Arved Friese
      Walter: Elias Eisold
      Kurt: Anton Petzold
      Eva: Natálie Vágnerová
      Renata: Katerina Coufalová
      Regie: Matthias Zirzow
      Buch: Matthias Zirzow / Maarten van der Duin / Ramona Bergmann
      Kamera: Bernhard

      Wagner / Julia Baumann
      Musik: Tonbüro / Eike Hosenfeld / Moritz Deniz / Steffen Keinke
      Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH / ARD / SWR / Toto Studio / BBC Alba / MG Alba / Ceská televize (CT) / EC 1 Lódź / CeTA in Zusammenarbeit mit Momakin, Toute l´histoire und SRF
      Die Serie wurde gefördert von der MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Creative Europe MEDIA, dem Medienförderprogramm der EU, und Lódź Creates.

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      Sonntag, 01.09.19
      20:00 - 21:00 Uhr (60 Min.)
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