• 16.09.2020
      20:15 Uhr
      mex. das marktmagazin Moderation: Claudia Schick | hr-fernsehen Mediathek
       

      Themen:

      • Tiefkühl-Boom - was TK-Ware so unglaublich erfolgreich macht
      • Logistik-Streit - wo in Hessen die neuen Güterzentren sprießen
      • Kino-Krise - wie die hessischen Kinos jetzt in die Zukunft schauen
      • Bezahlbarer Wohnraum - warum es immer weniger gibt
      • Vier-Tage-Woche für alle - wie realistisch 32 Stunden Arbeit sind
      • Das bedingungslose Grundeinkommen warum gleiches Gehalt für alle seine Tücken hat
      • New Work - was hinter der Revolution auf dem Arbeitsmarkt steckt

      Mittwoch, 16.09.20
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Tiefkühl-Boom - was TK-Ware so unglaublich erfolgreich macht
      • Logistik-Streit - wo in Hessen die neuen Güterzentren sprießen
      • Kino-Krise - wie die hessischen Kinos jetzt in die Zukunft schauen
      • Bezahlbarer Wohnraum - warum es immer weniger gibt
      • Vier-Tage-Woche für alle - wie realistisch 32 Stunden Arbeit sind
      • Das bedingungslose Grundeinkommen warum gleiches Gehalt für alle seine Tücken hat
      • New Work - was hinter der Revolution auf dem Arbeitsmarkt steckt

       
      • Tiefkühl-Boom - was TK-Ware so unglaublich erfolgreich macht

      Über eine Milliarde Tiefkühl-Pizzen wurden 2019 in Deutschland verkauft. Ein schier unglaublicher Rekord. Vor Corona, also vor Shutdown und Hamsterkäufen. Die Wahnsinns-Zahl von 13 Tiefkühlpizzen pro Person verdeutlicht einen allgemeinen Trend: mehr Tiefkühl-Produkte, mehr Fertigware. Ist das gesund?

      • Logistik-Streit - wo in Hessen die neuen Güterzentren sprießen

      Wo die Bahn versagt, schlägt die Stunde der Lastwagen: Im Güterverkehr. Die stetig wachsende Zahl der Online-Bestellungen, aber auch die immer geringe Lagerhaltung der Unternehmen sorgt für einen regelrechten Boom in der Logistik-Branche. Die Fläche ihrer Zentren hat sich in den vergangenen zehn Jahren weit mehr als verdoppelt: Von 2,1 Millionen Quadratmetern auf 4,7 Millionen. Und Corona beschleunigt diesen Trend zusätzlich. Zu sehen ist das landauf, landab an den Seiten der Autobahnen, vor allem an Autobahnkreuzen: Riesige Logistik-Zentren sprießen dort aus dem Boden. Im Zentrum: Hessen. Aus ehemaligen Zonenrandgebieten sind die oft bemühten wirtschaftlich "blühenden Landschaften" geworden, mit Arbeitslosenzahlen weit unter dem Durchschnitt. Doch der Boom hat seine Schattenseiten, gegen den sich zunehmend Widerstand regt: Gegen Pläne, neue riesige und wertvolle Ackerflächen mit Hallen zu bebauen, laufen Anwohner und Landwirte Sturm. An einigen Orten in Deutschland ist das Klima zwischen Befürwortern und Gegnern so sehr vergiftet, dass mittlerweile sogar Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker ausgesprochen werden, die sich für die Zentren einsetzen. Plusminus analysiert den Boom der Logistik und beleuchtet die Neuauflage des alten Streits zwischen Ökonomie und Ökologie.

      • Kino-Krise - wie die hessischen Kinos jetzt in die Zukunft schauen

      Ob groß oder klein - Filme auf der großen Leinwand waren monatelang nicht gefragt. Während Streaming-Dienste von der Coronakrise profitierten, mussten Kinos schließen und öffnen jetzt so langsam wieder. Wie geht es den großen Ketten, wie den kleinen Betreibern?

      • Bezahlbarer Wohnraum - warum es immer weniger gibt

      Vor allem in Großstädten finden Kleinverdiener und Rentner immer schwerer eine Mietwohnung. Insbesondere der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft seit Jahren dramatisch - laut Statistischem Bundesamt seit 1990 von 2,8 Millionen auf rund eine Million. Um den Bedarf decken zu können, müssten jährlich mindestens 80.000 neue Sozialwohnungen entstehen - tatsächlich waren es 2019 gerade mal 27.000. Es wird viel gebaut in Deutschland - vor allem luxuriöse Häuser und Wohnungen. Schrottimmobilien werden zu Wucherpreisen verkauft - und dann zu überzogenen Preisen vermietet. Was läuft da schief auf dem deutschen Wohnungsmarkt und wie könnte eine gerechte Lösung für Kleinverdiener und Rentner aussehen?

      • Vier-Tage-Woche für alle - wie realistisch 32 Stunden Arbeit sind

      41 Stunden - so viel arbeitet der hessische Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich in der Woche. Verstärkt durch Corona und Kurzarbeit kommt jetzt bei vielen Hessen zusätzlich der Wunsch auf, weniger arbeiten zu wollen. Die 4-Tage-Woche wird so immer beliebter unter Arbeitnehmern. mex, das Wirtschaftsmagazin, zeigt, wo in Hessen die 4-Tage-Woche schon gelebt wird und welche Aussagekraft hinter dem Vorschlag von IG-Metall und immer mehr Politikern steckt. Ist die Vier-Tage-Woche ein realistisches, bezahlbares Arbeitszeitprinzip für Firmen und Angestellte oder bleibt sie am Ende doch Wunschdenken? Das beantwortet mex-Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen im Gespräch mit Claudia Schick.

      • Das bedingungslose Grundeinkommen warum gleiches Gehalt für alle seine Tücken hat

      Beim bedingungslosen Grundeinkommens überweist der Staat monatlich einen festen Betrag an alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von deren Kontostand - und vor allem: ohne Gegenleistung. Der angemessene Betrag für ein Bedingungsloses Grundeinkommen liegt für die Deutschen laut Umfragen bei bis zu 1.300 Euro im Monat. mex, das Wirtschaftsmagazin, will klären, ob so die Zukunft eines Sozialstaats aussehen kann, hin zu einer gerechteren Gesellschaft, in der Existenzängste keine Rolle mehr spielen? Oder ob das bedingungslose Grundeinkommen nichts weiter als Träumerei ist, teuer dazu, und mit der Folge, dass kaum noch jemand arbeiten geht?

      • New Work - was hinter der Revolution auf dem Arbeitsmarkt steckt

      Arbeit soll im Idealfall Spaß machen, Geld einbringen und trotzdem das Privatleben nicht überfordern. Das geht aber nach Meinung mancher Arbeitswissenschaftler nicht mehr nur noch nach dem analogen Leistungsprinzip - sondern funktioniert in einer digitalen Arbeitswelt zunehmend ohne Hierarchien, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer individuell gestalteten Work/Life-Balance. Die Idee dahinter nennt sich "New Work" - der Begriff bezeichnet den Wandel der Arbeitswelt in Folge der Digitalisierung. Hat der klassische Acht-Stunden-Bürotag ausgedient - und sind Hessens Arbeitgeber schon bereit für solche Ideen? Das beantwortet mex-Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen im Gespräch mit Claudia Schick.

      "MEX. das marktmagazin" macht Wirtschaft konkret, menschlich, emotional. Wirtschaftspolitische Streitfragen werden auf die Erfahrungsebene der Zuschauer gebracht. Die Sendung deckt Missstände auf, geht Ärgernissen auf den Grund und zeigt Konflikte auf. Wichtige Themenfelder sind Arbeit, Gesundheit und Verbraucherrecht. Den Schwerpunkt des Magazins bildet das alltägliche Wirtschaften der Verbraucher. Ihre Probleme mit Preisen, der Qualität und dem Preis-Leistungsverhältnis werden beleuchtet. Der Wirtschaftsalltag wird so authentisch wie möglich abgebildet, um so dem Verbraucher Entscheidungshilfen für den Alltag zu liefern.

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