• 17.10.2020
      21:45 Uhr
      Die Retter der Nashörner Unterwegs mit Frank Elstner | hr-fernsehen
       

      Frank Elstner begibt sich in seiner neuen Artenschutz-Doku auf die Spuren der Nashörner in Ostafrika. Kaum eine andere Tierart ist in den vergangenen Jahren so stark durch Wilderer dezimiert worden. Die Nachfrage nach Horn, das in Südostasien als Aphrodisiakum gilt, ist ungebrochen. Eine wahre Mafia, mit moderner Technik und Waffen ausgestattet, erlegt jedes Jahr Hunderte von Nashörnern.

      Samstag, 17.10.20
      21:45 - 23:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Frank Elstner begibt sich in seiner neuen Artenschutz-Doku auf die Spuren der Nashörner in Ostafrika. Kaum eine andere Tierart ist in den vergangenen Jahren so stark durch Wilderer dezimiert worden. Die Nachfrage nach Horn, das in Südostasien als Aphrodisiakum gilt, ist ungebrochen. Eine wahre Mafia, mit moderner Technik und Waffen ausgestattet, erlegt jedes Jahr Hunderte von Nashörnern.

       

      "Wenn man die Bilder der Ranger sieht, die sie von den getöteten Nashörnern gemacht haben, dann ist man fassungslos, was diese Kriminellen anrichten", zeigt sich Elstner auf der Reise geschockt. Frank Elstner besucht daher Menschen, die für die Nashörner kämpfen. So zum Beispiel Johannes Kirchgatter, den Afrika-Experten des WWF Deutschland. Er kennt die Situation der Nashörner vor Ort genau und nimmt Frank Elstner mit zu der wichtigsten Umsiedelungsaktion für diese Tiere in den letzten Jahrzehnten. Mehrere Nashörner sollen aus dem Nationalpark Nakuru im Norden Kenias nach Tsavo im Süden gebracht werden.

      In diesem Naturschutzgebiet lebten bis in die 1950er Jahre fast 20.000 Nashörner - heute sind es nur noch 14. "Es ist unglaublich, welcher Aufwand hier betrieben wird, um einige Nashörner dahin zurückzubringen, wo sie eigentlich seit Millionen Jahren leben", beschreibt Elstner die Operation der kenianischen Behörden. Die umgesiedelten Tiere sollen helfen, dass die Population in Tsavo wieder anwächst. Doch die Umsiedelung mit Helikoptern, einem Dutzend Fahrzeugen und 50 Rangern ist alles andere als einfach - und endet völlig anders als gedacht.

      Weitere Stationen von Frank Elstner auf seiner Kenia-Reise: Mit Frank Wirth, einem deutschen Lodge-Besitzer und ehrenamtlichen Nashorn-Schützer, besucht er die wild lebenden Nashörner und Löwen im Schutzgebiet Solio sowie Auffangstationen für Giraffen und Baby-Elefanten in Nairobi.
      Außerdem trifft er "Sudan", das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Erde - es starb kurz nach den Dreharbeiten und besiegelte damit das Aussterben dieser Unterart. An der kenianischen Küste besucht Elstner zudem die Meeresschildkröten-Schutzstation "Local Ocean Conservation", wo er nicht nur bei der Rettung von Meeresschildkröten hilft, sondern ganz plötzlich live dabei ist, als ein Nest mit fast 100 Baby-Schildkröten am Strand schlüpft. Immer mit dabei ist Matthias Reinschmidt, der Karlsruher Zoodirektor, der Frank Elstner nun schon seit sechs Jahren auf seinen Reisen zu den bedrohten Tierarten der Erde begleitet.

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