• 15.03.2018
      23:15 Uhr
      betrifft: Warum sterben die Bienen? Ein Film von Christoph Würzburger | hr-fernsehen
       

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

      Donnerstag, 15.03.18
      23:15 - 00:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

       

      Seit Jahren sterben die Bienen - weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich zwanzig Prozent, in Deutschland sogar bei bis zu dreißig Prozent. Verluste in dieser Höhe seien besorgniserregend, sagen Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald und schlagen Alarm.

      Der Berufsimker lebt mit Bienen von Kindesbeinen an. Schon sein Vater ging diesem faszinierenden Beruf nach. Christoph Koch ist Imker-Meister und Vorstandsmitglied im Deutschen Berufsimker-Verband. Er war einer der Hauptbetroffenen einer Giftkatastrophe im Jahr 2008 im Oberrheingraben, hat damals fast alle seine 200 Bienenvölker verloren. Seither kämpft er für die Bienen.

      Sie gehören zu unsern wichtigsten Nutztieren, sagt er, was sich freilich kaum jemand klar mache. Denn ohne Bienen gebe es schließlich gut ein Drittel von allem, was wir essen, gar nicht. Der finanzielle Wert ihrer Bestäubungsarbeit wird in Studien allein für Europa auf 23 Milliarden Euro beziffert. Doch ihr Nutzen für die Ökosysteme insgesamt dürfte unschätzbar sein.

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen. Er recherchiert bei Imkern, Chemiekonzernen, Landwirten und Wissenschaftlern. Er begleitet den Bienen-Aktivisten und Imker Christoph Koch durch sein Bienenjahr - und bei seinem Kampf gegen den schleichenden Niedergang seiner Bienenvölker.

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