• 24.01.2019
      00:50 Uhr
      Tag der Wahrheit Fernsehfilm Deutschland / Frankreich / Österreich 2014 | Das Erste Mediathek
       

      Die Wahrheit über den maroden Zustand des Kernkraftwerks Haut-Rhin im Dreiländereck soll ans Licht kommen – das ist das Ziel des Attentäters David Kollwein. Er bringt das Kraftwerk in seine Gewalt und erpresst Politik und Betreibergesellschaft. Die deutsche Staatsanwältin Marie Hoffmann hat nur drei Stunden, um gemeinsam mit dem französischen Polizisten Jean-Luc Laboetie brisante Informationen zu beschaffen und im Reaktor die Kernschmelze zu verhindern …

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 24.01.19
      00:50 - 02:23 Uhr (93 Min.)
      93 Min.
      VPS 01:55

      Die Wahrheit über den maroden Zustand des Kernkraftwerks Haut-Rhin im Dreiländereck soll ans Licht kommen – das ist das Ziel des Attentäters David Kollwein. Er bringt das Kraftwerk in seine Gewalt und erpresst Politik und Betreibergesellschaft. Die deutsche Staatsanwältin Marie Hoffmann hat nur drei Stunden, um gemeinsam mit dem französischen Polizisten Jean-Luc Laboetie brisante Informationen zu beschaffen und im Reaktor die Kernschmelze zu verhindern …

       

      Aufruhr im Kernkraftwerk Haut-Rhin: Ein bewaffneter und äußerst gut vorbereiteter Attentäter hat einen Wachmann angeschossen, die Sicherheitsvorkehrungen außer Kraft gesetzt und verschanzt sich in der Leitstelle des Reaktors. Dort schaltet er den Kühlkreislauf aus und sprengt die Notstandswarte, die die Backup-Systeme steuert.

      Schichtleiter Dubois und Sicherheitsmann Rousselot sind schockiert, entsetzt und hilflos. Die deutsche Staatsanwältin Marie Hoffmann untersucht gemeinsam mit Polizeieinsatzleiter Jean-Luc Laboetie den mutmaßlichen Selbstmord des Strahlenschutzexperten Bernard Feyermann. Sie erkennt im Kernkraftwerk den Attentäter wieder: David Kollwein hat versucht, Haut-Rhin, in dem er selbst gearbeitet hatte, wegen Sicherheitsmängeln zu verklagen – erfolglos. Nun verlangt er, dass der zuständige Energieminister und der AKW-Betreiber zum Reaktor kommen, um vor den Kameras der französischen, deutschen und Schweizer Nachrichten zuzugeben, dass Haut-Rhin marode ist und vom Netz genommen werden muss.

      Drei Stunden verbleiben den Einsatzkräften, um die Forderung des Attentäters zu erfüllen und eine Kernschmelze zu verhindern. Politiker und die Kernkraftwerksbetreiber setzen auf einen SEK-Einsatz, bei dem Kollwein überwältigt werden soll und sie keine Zugeständnisse machen müssen. Während das SEK Pläne ausarbeitet und Kollwein Sprengladungen im Reaktor anbringt, versucht Marie angestrengt und gegen die Widerstände der Politik, Beweise für Kollweins Vorwürfe zu finden.

      Hochdramatisch und mit einem immer wieder aufblitzenden grimmigen Humor inszenierte Regisseurin Anna Justice den politischen Thriller zum Thema Kernenergie.

      Zu Anna Justices Werken, die national und international zahlreiche Preise erhielten, zählen „Tut mir leid wegen gestern“ (1997), „Max Minsky und Ich“ (2007) sowie „Die verlorene Zeit“ (2011). Schauspieler Florian Lukas wurde durch Til Schweigers „Der Eisbär“ (1998) einem breiten Publikum bekannt, inzwischen wirkte er in zahlreichen Fernseh- und Spielfilmen mit. Lukas war unter anderem in der Serie "Weissensee" (2010-2015), Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ (2014) und in der Fernsehreihe „Friesland“ (2014-2017) zu sehen.

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