• 20.02.2019
      20:15 Uhr
      Schöne heile Welt Fernsehfilm Deutschland 2018 | Das Erste
       

      Willi ist Mitte 50 und arbeitsloser Elektriker. Er ist der letzte Bewohner in einem zum Abriss bestimmten Mietshaus am Stadtrand und weigert sich auszuziehen, was ihm dank seiner präzisen Kenntnisse der bürokratischen Freiräume auch gelingt. Willi weiß, wie man beim Sozialamt in den Genuss von Zuschüssen kommt, und mit Schwarzarbeit verdient er sich öfter was dazu. Kontakt zu anderen hat er wenig - Willi ist nicht nur selbstgerecht und stur, sondern meist auch noch schlecht gelaunt. Bewegung kommt in das Leben des Grantlers, als er auf einen afrikanischen Jugendlichen trifft.

      Mittwoch, 20.02.19
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Willi ist Mitte 50 und arbeitsloser Elektriker. Er ist der letzte Bewohner in einem zum Abriss bestimmten Mietshaus am Stadtrand und weigert sich auszuziehen, was ihm dank seiner präzisen Kenntnisse der bürokratischen Freiräume auch gelingt. Willi weiß, wie man beim Sozialamt in den Genuss von Zuschüssen kommt, und mit Schwarzarbeit verdient er sich öfter was dazu. Kontakt zu anderen hat er wenig - Willi ist nicht nur selbstgerecht und stur, sondern meist auch noch schlecht gelaunt. Bewegung kommt in das Leben des Grantlers, als er auf einen afrikanischen Jugendlichen trifft.

       

      Willi ist Mitte 50 und arbeitsloser Elektriker. Er ist der letzte Bewohner in einem zum Abriss bestimmten Mietshaus am Stadtrand und weigert sich auszuziehen, was ihm dank seiner präzisen Kenntnisse der bürokratischen Freiräume auch gelingt. Willi weiß, wie man beim Sozialamt in den Genuss von Zuschüssen kommt, und mit Schwarzarbeit verdient er sich öfter was dazu. Kontakt zu anderen hat er wenig - Willi ist nicht nur selbstgerecht und stur, sondern meist auch noch schlecht gelaunt.

      Bewegung kommt in das Leben des Grantlers, als er auf einen afrikanischen Jugendlichen trifft. Denn Willi lässt sich überreden, heimlich eine der leerstehenden Wohnungen im Abrisshaus an Franz' von Abschiebung bedrohte Familie zu "vermieten". Er selbst will so wenig wie möglich mit den Ausländern zu tun haben, aber Fianarantsoa, dessen Namen Willi kurzerhand zu Franz verkürzt, lässt sich nicht einfach abwimmeln. Als die beiden im Eislauf eine gemeinsame Leidenschaft entdecken, beginnt Willi zu seiner eigenen Überraschung, sich um Franz zu kümmern.

      Autor und Regisseur Gernot Krää erzählt in "Schöne heile Welt" von sozialer Realität und seelischen Verletzungen und findet dafür einen Tonfall zwischen wirklichkeitsnahem Drama und liebevoller Komödie. Im Mittelpunkt spielt Richy Müller den Willi mit virtuoser Lakonie und schafft es dabei, für den nicht gerade sympathischen Griesgram einzunehmen. N'Tarila Kouka stammt aus Paris, die Rolle des Franz ist seine erste Hauptrolle, für die er ein wenig Deutsch gelernt hat.

      "FilmMittwoch im Ersten"

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