• 22.12.2019
      12:03 Uhr
      Norwegen - Zwischen Fjorden und Fjells Film von Sebastian Bluhm und Andreas Pump | Das Erste
       

      Norwegens Fjorde und Fjells gehören zum Spektakulärsten, was Europas Natur zu bieten hat. Im Frühjahr ziehen Rentierherden aus den Tälern auf die Hochebenen, um dort den Sommer zu verbringen. Auf über 1000 Meter Höhe im Bereich des Dovrefjells leben auch kleine Herden von Moschusochsen und Elche. Norwegen ist auch das Land der Gletscher. Der Jostedalsbreen ist mit 100 Kilometer Länge und einer Eisdicke von bis zu 500 Metern der größte. Am stärksten prägen die Fjorde die Landschaft. Bis zu 200 Kilometer ziehen sie sich von der Atlantikküste ins Landesinnere.

      Sonntag, 22.12.19
      12:03 - 12:45 Uhr (42 Min.)
      42 Min.

      Norwegens Fjorde und Fjells gehören zum Spektakulärsten, was Europas Natur zu bieten hat. Im Frühjahr ziehen Rentierherden aus den Tälern auf die Hochebenen, um dort den Sommer zu verbringen. Auf über 1000 Meter Höhe im Bereich des Dovrefjells leben auch kleine Herden von Moschusochsen und Elche. Norwegen ist auch das Land der Gletscher. Der Jostedalsbreen ist mit 100 Kilometer Länge und einer Eisdicke von bis zu 500 Metern der größte. Am stärksten prägen die Fjorde die Landschaft. Bis zu 200 Kilometer ziehen sie sich von der Atlantikküste ins Landesinnere.

       

      Norwegens Fjorde und Fjells gehören zum Spektakulärsten, was Europas Natur zu bieten hat. Im Frühjahr ziehen Rentierherden aus den Tälern auf die Hochebenen, um dort den Sommer zu verbringen. Auf über 1000 Meter Höhe im Bereich des Dovrefjells leben auch kleine Herden von Moschusochsen und Elche.

      Norwegen ist auch das Land der Gletscher. Der Jostedalsbreen ist mit 100 Kilometer Länge und einer Eisdicke von bis zu 500 Metern der größte.

      Am stärksten prägen die Fjorde die Landschaft. Bis zu 200 Kilometer ziehen sie sich von der Atlantikküste ins Landesinnere. Sie sind Relikte der Eiszeit, als gewaltige Gletscher Täler ausfrästen und selbst härtestes Gestein zermalmten. So ist das Wasser in den Fjorden bis zu 1000 Meter tief, kalt und dunkel. Kaum ein Lichtstrahl fällt in die Abgründe. Dennoch ist das Leben im Fjord erstaunlich bunt und üppig. Im Reich der Finsternis wachsen zahllose Seeanemonen, in der Strömung suchen Steinkrabben und Kuckuckslippfische nach Nahrung. Bei diesen Fischen sind beide Geschlechter angelegt: Die meisten Individuen beginnen ihr Leben als rotes Weibchen und enden als blau leuchtendes Männchen.

      Am Rand der Fjorde ragen schroffe Steilwände empor, die berühmteste Felskanzel ist sicher der über 600 Meter hohe Preikestolen, der im Sommer Scharen von Touristen anlockt.

      Im Sommer wandern Lachse die Fjorde und Flüsse hinauf, um oberhalb der Wasserfälle und Stromschnellen zu laichen. Bis zu fünf Jahre werden die Junglachse in geschützten Buchten ausharren, bevor sie zurück ins Salzwasser der Fjorde wandern.

      Berühmt sind auch die Vogelinseln Norwegens, wo Basstölpel, die größten Seevögel Europas, in Kolonien brüten und Papageientaucher in Niströhren ihre Küken aufziehen. Grundlage sind die reichen Fischgründe entlang der Küstenlinie. Schließlich weit im Norden der Archipel der Lofoten, wo es Ende Juni zur Zeit der Mitternachtssonne nicht mehr dunkel wird. Die Inseln des Lichtes, wie sie auch genannt werden, haben dank des Golfstroms ein erstaunlich moderates Klima.

      Der Film zeichnet ein hochspannendes Porträt Norwegens - dem Land zwischen Fjorden und Fjells.

      Aus der Reihe "Erlebnis Erde"

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