• 11.11.2019
      20:15 Uhr
      Hirschhausen macht Schule - Warum Bildung gesund macht Film von Stefan Otter und Krischan Dietmaier - ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ | Das Erste
       

      Bildung und Gesundheit hängen eng zusammen. Wer von Beruf, Einkommen, Wohnsituation und Zugang zum Gesundheitswesen benachteiligt ist, lebt fünf bis zehn Jahre kürzer. Ist das gerecht und vor allem: Muss das so sein?
      Dr. Eckart v. Hirschhausen dokumentiert eine Seite der Medizin, die in der Ausbildung kaum ein Thema ist: die ungleiche Verteilung von Bildungs- und damit Gesundheitschancen.

      Montag, 11.11.19
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Bildung und Gesundheit hängen eng zusammen. Wer von Beruf, Einkommen, Wohnsituation und Zugang zum Gesundheitswesen benachteiligt ist, lebt fünf bis zehn Jahre kürzer. Ist das gerecht und vor allem: Muss das so sein?
      Dr. Eckart v. Hirschhausen dokumentiert eine Seite der Medizin, die in der Ausbildung kaum ein Thema ist: die ungleiche Verteilung von Bildungs- und damit Gesundheitschancen.

       

      Gesundheit hängt vom Bildungsgrad ab. Dr. Eckart von Hirschhausen will das ändern. Bildung und Gesundheit hängen eng zusammen. Wer von Beruf, Einkommen, Wohnsituation und Zugang zum Gesundheitswesen benachteiligt ist, lebt fünf bis zehn Jahre kürzer. Ist das gerecht und vor allem: Muss das so sein?

      Dr. Eckart von Hirschhausen dokumentiert eine Seite der Medizin, die in der Ausbildung kaum ein Thema ist: die ungleiche Verteilung von Bildungs- und damit Gesundheitschancen. Um diese Unwucht in der Gesellschaft besser zu begreifen, macht er ein großes Statistik-Experiment, reist quer durch Deutschland, wirft alte Konzepte über den Haufen und sucht nach neuen Lösungen: Er geht in eine Schule und zeigt, wie wichtig eine Schulkrankenschwester fürs Zeugnis ist, übt mit 100 Schülern die Herzdruckmassage und raucht seine erste Zigarette - unter ärztlicher Aufsicht natürlich. Außerdem trainiert Hirschhausen zehn Senioren für ein Schlammparcours-Rennen.

      „Als ehemaliger Arzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie kannte ich schon einige Härten des Sozialsystems. Bildung wird oft mit Schulbildung gleichgesetzt. Dabei fallen viele Entscheidungen bereits in den ersten Lebensjahren. Für mich geht Bildung im Mutterleib los. Wenn ein Kind bereits vor der Geburt mit Alkohol in Kontakt kommt, leidet es ein Leben lang - über solche Tabus möchte ich sprechen!“

      Der rote Faden des Films ist ein groß angelegtes Demonstrationsexperiment mit rund 100 Versuchspersonen: „Ich mache die größte Anamnese der TV-Geschichte“, so Hirschhausen. Dabei befragt er die Probanden aus allen sozialen Schichten, ob sie rauchen, Alkohol trinken, sich bewegen, wo sie wohnen und welche Luft sie atmen. Am Ende aller Fragen spiegelt die Stellung der Teilnehmer die Lebenserwartung wider: Wer vorne steht, hat die besten Chancen auf ein langes Leben. Aber es gibt auch viele Menschen, die der Statistik mit ihrem eigenen mutigen Leben trotzen und uns ihre Bildungsgeschichte erzählen.

      ARD-Themenwoche: Zukunft Bildung
      Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet. Federführer der 14. ARD-Themenwoche ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR).

      WDR-Intendant Tom Buhrow: „Lernen bringt uns nicht nur weiter, es macht auch Spaß und bereichert uns. Die ARD-Themenwoche wird sich der „Zukunft Bildung“ in Radio, Fernsehen und im Digitalen nähern. Wir wollen Menschen vorstellen, die ihr Leben dank Bildung positiv verändert haben. Und wir wollen Menschen wertschätzen, die anderen Begeisterung und Freude am Lernen vermitteln.“

      Geplant sind Beiträge in allen Genres - von bundesweit bis regional, von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie widmen sich vor allem diesen Themen: Bildungsalltag, Diversität, Digitalisierung, politische Blockaden und Bildung im Vergleich.

      Pünktlich zur Themenwoche startet die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem „App-Maker“ machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot „Programmieren mit der Maus“. Die neue Plattform „Schule digital“ bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD. In der Themenwoche ist auch das Publikum gefragt: Bei der Aktion #dankdir können alle „Einfach mal Danke sagen“ und ihren Wegbegleiter*innen und Förderern Wertschätzung entgegenbringen.

      Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ werden online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Ab November bieten dort viele aktuelle Beiträge einen breiten Zugang zu den digitalen Angeboten der Themenwoche rund um Bildungsalltag, Diversität oder Digitalisierung.

      Alle Landesrundfunkanstalten der ARD rufen ihre Nutzer*innen dazu auf, sich über die sozialen Netzwerke an der Diskussion rund um das Thema Bildung zu beteiligen. Unter den Hashtags #ZukunftBildung und #ARDThemenwoche können sie sich austauschen. Zudem bietet der Twitterkanal @ARDThemenwoche Informationen rund um die ARD-Themenwoche 2019. Das Teletext-Angebot des Ersten unterstützt die Themenwoche mit einem Informationspaket ab Videotextseite 800.

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      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
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