• 06.12.2018
      20:15 Uhr
      quer ... durch die Woche mit Christoph Süß | BR Fernsehen Mediathek
       

      Themen:

      • Klausen außer Kontrolle: Zu wild für unsere Gesellschaft?
      • Hippe Holzöfen: Wie in Bayern Osteuropas Wälder verbrennen
      • Obdachlos trotz Job: Arbeiterelend im reichen München
      • Ladenkiller: Immer neue Supermärkte auf der grünen Wiese
      • Feuerpause: Der schwierige Kampf gegen die Silvester-Knallerei

      Donnerstag, 06.12.18
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Klausen außer Kontrolle: Zu wild für unsere Gesellschaft?
      • Hippe Holzöfen: Wie in Bayern Osteuropas Wälder verbrennen
      • Obdachlos trotz Job: Arbeiterelend im reichen München
      • Ladenkiller: Immer neue Supermärkte auf der grünen Wiese
      • Feuerpause: Der schwierige Kampf gegen die Silvester-Knallerei

       
      • Klausen außer Kontrolle: Zu wild für unsere Gesellschaft?

      In Blaichach im Allgäu streiken die Klausen: Erstmals sind die wild gekleideten Geistervertreiber heuer beim Nikolausempfang nicht dabei, weil letztes Jahr eine der Gruselgestalten von Eltern angezeigt worden war: Er habe die neunjährige Tochter geschlagen. Die Klausentreiben sind Brauchtum und Tourismusattraktion, aber immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen und Beschwerden. Deswegen gibt es jetzt strikte Benimmregeln, Sicherheitszonen und sogar eine Identifizierungsnummer am Kostüm wie bei Polizisten.

      • Hippe Holzöfen: Wie in Bayern Osteuropas Wälder verbrennen

      Wer mit Holz heizt, schützt das Klima, heißt es. Denn die Scheite geben nur so viel CO2 ab, wie der Baum beim Wachsen einst gespeichert hat. Auch darum wird immer mehr Holz in Kaminen und Heizungen verfeuert, der Staat fördert das als Baustein der Energiewende. Aber nur wenige machen sich Gedanken, woher ihr Holz stammt. Denn unser wachsender Holzhunger kann längst nicht mehr aus heimischen Wäldern gestillt werden. Oft kommt das Brennholz aus Osteuropa, wo vielfach illegal in Naturschutzgebieten gerodet wird.

      • Obdachlos trotz Job: Arbeiterelend im reichen München

      Sie campen unter Brücken, zwischen Gleisen und sogar am Mittleren Ring. Unter Münchens mehr als 5.000 Obdachlosen sind immer mehr "Tagelöhner" aus Bulgarien und Rumänien. Das heißt: Menschen, die fleißig arbeiten, haben zu wenig Geld für ein festes Dach über dem Kopf. Mit ihren schlecht bezahlten Jobs unterstützen die Arbeiter ihre Familien zuhause. Nun räumt die Stadt wie jedes Jahr die Obdachlosen-Lager und bietet Schlafplätze in Kasernen an. Aber ist das Problem damit gelöst?

      • Ladenkiller: Immer neue Supermärkte auf der grünen Wiese

      Eigentlich müsste man doch schlauer sein: Bäcker, Metzger, Dorfläden sind auf der Roten Liste bedrohter Arten. Und trotzdem bauen Gemeinden munter weiter Gewerbegebiete mit großen Verbrauchermärkten am Ortsrand und setzen das Dorfleben in der Ortsmitte aufs Spiel. Auch in Finning bei Landsberg wird bald über einen neuen Supermarkt abgestimmt. Der Bürgermeister will ihn unbedingt, weil er Angst hat,dass sonst bald gar kein Laden mehr im Ort existiert. Gibt es keinen Ausweg aus dem Sterben der Tante-Emma-Läden?

      • Feuerpause: Der schwierige Kampf gegen die Silvester-Knallerei

      Ein Feuerwerk ist ebenso sinnfrei wie schön: Macht Spaß, ist prächtig und knallt wunderbar. Doch immer mehr Bürger wollen die Knallerei zur Jahreswende nicht mehr dulden, weil sie den entstehenden Feinstaub und Lärm fürchten oder Natur und Tiere schützen wollen. Eine Münchner Initiative versucht gerade, Stadtviertel für Stadtviertel für ein Feuerwerks-Verbot zu gewinnen. Auch in Garmisch hat der Gemeinderat schon versucht, ein allgemeines Verbot zu erlassen.

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