• 18.07.2020
      03:30 Uhr
      Zoom auf Russland Ein zerrissenes Land | arte
       

      Die Dokumentationsreihe präsentiert Länder und Regionen der Welt, die einem tiefgreifenden Wandel unterliegen, und betrachtet sie durch das Objektiv zeitgenössischer Fotografen. Nach China und Indien führt die Reise nun in die Steppen, Wälder und Städte Russlands, einen Staat zwischen Tradition und Moderne.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.07.20
      03:30 - 03:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Dokumentationsreihe präsentiert Länder und Regionen der Welt, die einem tiefgreifenden Wandel unterliegen, und betrachtet sie durch das Objektiv zeitgenössischer Fotografen. Nach China und Indien führt die Reise nun in die Steppen, Wälder und Städte Russlands, einen Staat zwischen Tradition und Moderne.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Alexander Abaturov

      Die Russische Föderation erstreckt sich über rund 9.000 Kilometer von Ost nach West und mehr als 3.000 Kilometer von Nord nach Süd; sie umfasst 22 Republiken und 11 Zeitzonen. In der Bevölkerung finden sich nicht nur ethnische und kulturelle Kontraste, sondern auch eklatante soziale Ungleichheiten, vom Reichtum Moskaus bis zum Elend vieler ländlicher Gegenden.

      Fotografen haben als hervorragende Beobachter die tiefen Umwälzungen seit dem Ende der 80er Jahre ebenso dokumentiert wie deren Einfluss auf die Gesellschaft. Sie erkunden die komplexe Realität des postsowjetischen Russlands: die Suche nach einer neuen nationalen Identität, den Zwiespalt zwischen den Resten der kommunistischen Vergangenheit und den Auswüchsen eines radikalen Kapitalismus.

      Tschernobyl 1991: Die Fotografin Victoria Ivleva erlangt Zutritt zum explodierten Reaktor 4 des Kernkraftwerkes. Als einzige Fotografin, der diese gefährliche Arbeit genehmigt wurde, dokumentiert sie all die verbogenen und geschmolzenen Überreste. Victoria Ivleva schwieg nie: Ihre Fotos zeugen vom Chaos in der Welt, gegen das sie täglich ankämpft. Von Uganda bis nach Afghanistan.

      Misha Domozhilov verfolgt über die Dokumentar- und Sportfotografie einen politischen Ansatz. Seine kontrastreichen Schwarzweißbilder zeugen von der positiven Sicht der russischen Gesellschaft auf Kraft und Gewalt. Aggressionen, Menschenmassen, Fanatismus. Oksana Yushko und ihr Lebensgefährte sind Fotografen und leben in Moskau. Er ist Ukrainer, sie Russin. Der blutige Konflikt in der Ostukraine zwischen Ukrainern und prorussischen Separatisten berührt sie persönlich. Ihr Fotoprojekt, gestartet 2014, porträtiert russisch-ukrainische Familien.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Freitag auf Samstag, 18.07.20
      03:30 - 03:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.07.2020