• 11.10.2019
      17:10 Uhr
      Yangtse - Unterwegs in China (5/5) Highway nach Tibet | arte Mediathek
       

      Auf seiner letzten Etappe ist der niederländische Fotograf Ruben Terlou im Vorgebirge des Himalaya unterwegs nach Shangri-La. Auf seiner Reise entlang des längsten Flusses Chinas entdeckt er uralte Traditionen und Bräuche, er erlebt Praktiken traditioneller Medizin und wird Zeuge eines besonderen Totenrituals. Doch zeitgleich zu dieser Reise in die Vergangenheit entstehen neue Autobahnen, Tunnel und Brücken. Es fragt sich, ob die ethnischen Minderheiten mit ihren alten Kulturen bei so viel Erneuerung überhaupt noch eine Überlebenschance haben.

      Freitag, 11.10.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Auf seiner letzten Etappe ist der niederländische Fotograf Ruben Terlou im Vorgebirge des Himalaya unterwegs nach Shangri-La. Auf seiner Reise entlang des längsten Flusses Chinas entdeckt er uralte Traditionen und Bräuche, er erlebt Praktiken traditioneller Medizin und wird Zeuge eines besonderen Totenrituals. Doch zeitgleich zu dieser Reise in die Vergangenheit entstehen neue Autobahnen, Tunnel und Brücken. Es fragt sich, ob die ethnischen Minderheiten mit ihren alten Kulturen bei so viel Erneuerung überhaupt noch eine Überlebenschance haben.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Maaik Krijgsman

      Das Quellgebiet des längsten Flusses Chinas, des Yangtse, liegt im Hochland von Tibet. Die letzte Etappe seiner Reise verschlägt den niederländischen Fotografen Ruben Terlou an die Ausläufer des Himalaya. Aufgrund der felsigen Landschaft und der Mäanderströmung ist das eine der faszinierendsten Landschaften Chinas. Tausende Jahre lang war diese Region schwer zu erreichen, deswegen leben hier viele ethnische Gruppen mit eigenen Sprachen und Bräuchen. Jetzt wird die Region erschlossen. Die Arbeiten an Straßen und Tunneln sind auf 4.000 Höhenmetern beschwerlich, Arbeiter von weit her verbringen Monate auf engstem Raum, weit weg von Zivilisation und Ablenkung. Viele sind Han-Chinesen, sie bilden die Mehrheit in China. Insgesamt gibt es über 90 ethnische Gruppen, 56 davon sind von der Regierung anerkannt. Ruben Terlou trifft auf seiner Reise Volksgruppen, deren Kultur und Sprache sehr wahrscheinlich durch die Erschließung des Gebiets verschwinden werden. Die Bewohner des Volks der Malimasa sehen auch die Vorteile der Erschließung: bessere medizinische Versorgung und weniger Abhängigkeit vom eigenen Ertrag in der Landwirtschaft. Je mehr sich Ruben Tibet nähert, desto weniger Menschen verstehen Chinesisch. Aber er sieht erstaunliche Bauten, die von großer Handwerkskunst zeugen, lernt interessante Menschen und Rituale kennen. Am Ende seiner Reise will er noch etwas über das Ritual der Wasserbestattung erfahren.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2019