• 11.01.2020
      05:25 Uhr
      Xenius: Wale in Kanada Giganten in Gefahr | arte
       

      Wissen in 26 Minuten - das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.

      Samstag, 11.01.20
      05:25 - 05:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Wissen in 26 Minuten - das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Adrian Pflug Emilie Langlade

      Eigentlich ist der Sankt-Lorenz-Strom in Québec der ideale Lebensraum für Wale - aber etwas stimmt nicht mehr im Paradies: Es werden immer mehr tote Wale angespült, besonders Jungtiere und trächtige Weibchen. Doch was bedroht die Wale in Kanada? Dieser Frage gehen die Forscher mit verschiedenen Ansätzen und Hypothesen nach. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sind live dabei, wie Forscher Zwergwale suchen, um ihnen eine Gewebeprobe zu entnehmen. Dabei kommen sie den Walen ganz nah! Im Ökotoxikologie-Labor der Université de Montréal werden solche Gewebeproben dann auf ihre Schadstoffbelastung untersucht. Denn die Forscher vermuten, dass giftige Schadstoffe im Wasser den Hormonhaushalt der Wale durcheinanderbringen und so Komplikationen bei der Schwangerschaft verursachen. Das Jahr 2017 war ein besonders tödliches für die Wale in Kanada. Denn innerhalb nur weniger Monate sind 17 Atlantische Nordkaper verendet, eine besonders bedrohte Art. Den Bestand schätzen die Forscher auf nur noch rund 450 Exemplare weltweit. Die Autopsien ergeben: Die Wale waren mit Schiffen kollidiert oder hatten sich in Fischernetzen verfangen. Der Hummerfischer Mackie Greene will dabei nicht tatenlos zusehen: Zusammen mit anderen Fischern versucht er im Campobello Whale Rescue Team, Wale von den Fischernetzen freizuschneiden. Doch können sie die Atlantischen Nordkaper überhaupt noch retten? Auf der Suche nach den Ursachen für das Walsterben verfolgen die Forscher noch eine weitere Hypothese: Schiffslärm. Immer mehr große Frachter und Whale-Watching-Boote fahren jeden Tag durch den Sankt-Lorenz-Strom - direkt durch das Kernhabitat der Belugawale. Doch eigentlich wäre für die Belugas eine ruhige Umgebung extrem wichtig, denn sie nutzen Geräusche nicht nur zur Orientierung in der trüben Unterwasserwelt, sondern auch, um den Kontakt zueinander zu halten.

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      Samstag, 11.01.20
      05:25 - 05:55 Uhr (30 Min.)
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