• 01.07.2019
      16:40 Uhr
      Xenius: Klimaschädlicher Zement Alternativen auf dem Prüfstand | arte
       

      Am Baustoff der Moderne scheiden sich die Geister: Einige Bauherren und Architekten tun alles, um Beton zu verkleiden und zu verstecken. Andere - wie der Architekt Oscar Niemeyer - wollen das pure Material auch zeigen. Aber unabhängig von ästhetischen Argumenten nimmt der Bedarf an Beton weltweit rapide zu. Und damit steigt auch die Nachfrage nach seinem Bindemittel - dem Zement.

      Montag, 01.07.19
      16:40 - 17:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 16:45

      Am Baustoff der Moderne scheiden sich die Geister: Einige Bauherren und Architekten tun alles, um Beton zu verkleiden und zu verstecken. Andere - wie der Architekt Oscar Niemeyer - wollen das pure Material auch zeigen. Aber unabhängig von ästhetischen Argumenten nimmt der Bedarf an Beton weltweit rapide zu. Und damit steigt auch die Nachfrage nach seinem Bindemittel - dem Zement.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Adrian Pflug Emilie Langlade

      Am Baustoff der Moderne scheiden sich die Geister: Einige Bauherren und Architekten tun alles, um Beton zu verkleiden und zu verstecken. Andere - wie der Architekt Oscar Niemeyer - wollen das pure Material auch zeigen. Aber unabhängig von ästhetischen Argumenten nimmt der Bedarf an Beton weltweit rapide zu. Und damit steigt auch die Nachfrage nach seinem Bindemittel - dem Zement.
      Allein von 2007 bis 2016 hat sich die weltweite Zementproduktion fast verdoppelt. Dabei ist das Bindemittel aus Kalkstein für das Klima eine massive und meist unterschätzte Bedrohung. Allein seine Herstellung verursacht bis zu acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Hoffnung setzt man inzwischen vor allem auf den "grünen" Zement, der eine positivere CO2-Bilanz aufweisen kann.
      Am Karlsruher Institut für Technologie werden die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug diesen alternativen Zement einer kritischen Prüfung unterziehen. Er benötigt - bei gleicher Festigkeit - weniger Kalk, und dies führt zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes. Allerdings ist das Herstellungsverfahren teurer als das des herkömmlichen Portlandzements. Ist dieser Zement tatsächlich „grün“ und gibt es andere Alternativen?

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.07.2019