• 23.04.2020
      09:35 Uhr
      Wenn die Vulkane erwachen Dokumentarfilm Frankreich 2012 - Thema: Earth Day: Ein Tag im Zeichen unseres Planeten | arte
       

      Vulkane und Vulkanausbrüche spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte der Erde. Mit neuester HD-Aufnahmetechnik und aufwendigen Computeranimationen zeichnet die Dokumentation die Entstehung der Insel Réunion im Indischen Ozean nach.

      Donnerstag, 23.04.20
      09:35 - 11:00 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Vulkane und Vulkanausbrüche spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte der Erde. Mit neuester HD-Aufnahmetechnik und aufwendigen Computeranimationen zeichnet die Dokumentation die Entstehung der Insel Réunion im Indischen Ozean nach.

       

      Stab und Besetzung

      Regie François de Riberolles

      Vulkanismus und eruptive Tätigkeit verändern das Gesicht der Erde immer wieder von Grund auf. Und auch an der Entwicklung der Arten haben die feuerspeienden Berge einen wesentlichen Anteil. Die Dokumentation veranschaulicht am Beispiel eines vor 65 Millionen Jahren im Indischen Ozean entstandenen Hotspots den Einfluss von Vulkanen auf Pflanzen, Tiere und Menschen.

      Während die Dinosaurier den Eruptionen und ihren Folgen wie giftigen Gaswolken und glühenden Lavaströmen zum Opfer fielen, bot die Nähe zu Vulkanen zahlreichen Meerestierarten günstige Lebensbedingungen. Und die Menschen machten sich die fruchtbaren Lavaböden heute noch zunutze.

      In fünfjährigen Dreharbeiten wurde die Entwicklungsgeschichte des für die Entstehung der Insel Réunion verantwortlichen Hotspots an rund 30 aktiven Vulkanen im Indischen Ozean nachgezeichnet. Im Laufe der Jahrmillionen entstand aus der ständig durch diese Anomalie im Erdmantel austretenden, sehr flüssigen Lava die Insel Réunion, die sich auch heute immer noch ausdehnt.

      Um die beeindruckende filmische Reise durch Raum und Zeit plastisch erlebbar zu machen, erweckten die Produktionsteams Dinosaurier in verblüffend echten Computerbildern zum Leben, ließen U-Boote in vergessene Welten tauchen und fingen ihre gefährlichen, weil unberechenbaren Motive mit neuester HD-Aufnahmetechnik ein.

      Thema: Earth Day: Ein Tag im Zeichen unseres Planeten
      Zum internationalen Tag der Erde widmet ARTE sich am 18. April den vier Elementen, aus denen nach klassischer Lehre alle Natur entstanden ist: Wasser, Luft, Erde und Feuer. Die zweiteilige Dokumentation „Wasser – Quelle des Lebens“ unternimmt eine Reise zu den unterschiedlichsten Wasserwelten der Erde: von den Höhlen Yucatáns im Norden Mexikos bis zu den Gletschern auf Spitzebergen und in die Tiefen der tropischen Ozeane.„Tsunami – Gefahr aus der Tiefe“ zeigt dagegen die zerstörerische Kraft des Wassers, erklärt die Entstehung von Tsunamis und widmet sich den Möglichkeiten der Vorhersage und damit auch dem Schutz vor den bis zu 300 Meter hohen Monsterwellen.Im Wind manifestiert sich das Element „Luft“. Auf der französischen Insel Ouessant, 20 Kilometer vor der bretonischen Küste, leben die Menschen das ganze Jahr mit einer spürbaren Brise, die sich zu extremen Winden ausweiten kann. Die Dokumentation „Ouessant, wo der Wind waltet“ zeigt die vom Wind geprägte Landschaft und deren Bewohner.Die Erde und ihr Gestein sind Thema der Dokumentationen „Gedächtnis unseres Planeten“. Basalt aus feuerspeienden Vulkanen und Sandstein mit seiner unglaublichen Vielfalt stehen beispielhaft für das Fundament auf dem der Mensch sich über die Erde bewegt.Mit den Vulkanen begegnet uns das das Element des Feuers: „Feuer und Eis – Expedition zum Mount St. Helens“ zeigt Macht, Schönheit und Gefahr der Gletschervulkane. „Wenn die Vulkane erwachen“ zeigt die Rolle, die Vulkane vom Anfang der Erdgeschichte an für das Leben spielten.

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