• 24.12.2018
      18:35 Uhr
      Weihnachten in der Sixtinischen Kapelle Musik Deutschland 2017 | arte
       

      Das Weihnachtskonzert des Chores der Sixtinischen Kapelle - aufgezeichnet 2017 in der einmaligen Atmosphäre dieses besonderen Ortes. Gesungen werden Werke von Palestrina, Desprez und anderen Meistern polyphoner Vokalmusik. Die Stücke entstammen der Musik-Bibliothek des Vatikans, der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung von Manuskripten geistlicher Musik.

      Montag, 24.12.18
      18:35 - 19:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Das Weihnachtskonzert des Chores der Sixtinischen Kapelle - aufgezeichnet 2017 in der einmaligen Atmosphäre dieses besonderen Ortes. Gesungen werden Werke von Palestrina, Desprez und anderen Meistern polyphoner Vokalmusik. Die Stücke entstammen der Musik-Bibliothek des Vatikans, der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung von Manuskripten geistlicher Musik.

       

      Der Chor der Sixtinischen Kapelle gilt als ältester der Welt. Die Musik, die im Archiv des Vatikans lagert, singt er seit Jahrhunderten. Musikwissenschaftliche Forschung an den Manuskripten und die Neubewertung ihrer Aufführung gehen Hand in Hand. So ist der Chor unter der Leitung von Massimo Palombella nicht nur einfach ein Klangkörper, sondern ein Instrument der Forschung. Indem er neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über die damals beabsichtigte Wirkung der Aufführung umsetzt, hilft er, die Theorie in der Praxis zu überprüfen.

      Gerade die polyphone Musik der Renaissance stellt höchste Ansprüche an einen Chor, denn oberstes Ziel ist natürlich, bei aller musikalischen Komplexität, den liturgischen Gehalt so klar wie möglich zu vermitteln. Viele der Werke, die der Chor der Sixtinischen Kapelle in sein Weihnachtsprogramm aufgenommen hat, hat man vorher noch nie gehört. Die aktuelle Auswahl an Advents- und Weihnachtsmusik richtet sich auch nach der Häufigkeit ihrer historischen Verwendung: ein päpstliches Alltime-Best-of sozusagen.

      Allesamt Werke großer Meister wie Desprez und Palestrina sowie gregorianischer Gesang. Die Weihnachtsstimmung, wie man sie aus dem Barock und späteren Epochen kennt und schätzt, ist in den Werken der Renaissance allerdings so noch nicht zu finden. Denn inhaltlich geht es eher um die theologische Betrachtung der Geburt Jesu vor dem Hintergrund der weltlichen Existenz - und nicht so sehr um die stimmungsvolle Weihnacht unterm Christbaum.

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