• 29.10.2019
      18:30 Uhr
      Von Tieren und Hexen Verwunschener Bauernhof | arte
       

      Wildtiere haben für viele Menschen etwas Mystisches an sich. In Volksmythen werden sie häufig mit düsteren Assoziationen in Verbindung gebracht - als Botschafter des Teufels, Unheilbringer oder verwandelte Hexen. Doch die Realität hat mit diesem Aberglauben nichts zu tun. Durch alle Jahreszeiten hindurch begleitet die vierteilige Dokumentationsreihe Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen von John Howe, dem künstlerischen Leiter von "Der Herr der Ringe", und zeigt, dass der schlechte Ruf der Tiere alles andere als berechtigt ist.

      Dienstag, 29.10.19
      18:30 - 19:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Wildtiere haben für viele Menschen etwas Mystisches an sich. In Volksmythen werden sie häufig mit düsteren Assoziationen in Verbindung gebracht - als Botschafter des Teufels, Unheilbringer oder verwandelte Hexen. Doch die Realität hat mit diesem Aberglauben nichts zu tun. Durch alle Jahreszeiten hindurch begleitet die vierteilige Dokumentationsreihe Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen von John Howe, dem künstlerischen Leiter von "Der Herr der Ringe", und zeigt, dass der schlechte Ruf der Tiere alles andere als berechtigt ist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Dominique Hennequin

      Auf einem Bauernhof leben zahlreiche Tiere im direkten Umfeld des Menschen. Obwohl keines der Tiere eine Bedrohung für den Menschen darstellt, werden sie im Volksglauben allzu oft verteufelt. So wurden während des Mittelalters Eulen an Türen genagelt und Katzen verfolgt, während Elstern als skrupellose Diebe galten. Dabei sind die Tiere nicht nur harmlos, sie bringen sogar zahlreiche Vorteile für die Hofbesitzer.
      Die Katze zum Beispiel befreit das Haus von Mäusen. Doch schon ihr durchdringender Blick und ihre Art, sich auf leisen Sohlen fortzubewegen haben ausgereicht, ihr einen ungemein negativen Ruf zu bescheren. Besonders schwarze Katzen sind bis heute Gegenstand eines törichten Aberglaubens: Kreuzen sie den Weg von links nach rechts, soll dies Unglück bringen.
      Auch die Eule galt lange Zeit als unheilvolle Kreatur der Dunkelheit. Nachts ist sie kaum zu bemerken und fliegt geräuschlos.
      Aufgrund dieser Eigenschaften wurde sie lange Zeit als "Königin der Finsternis" oder "Botin des Todes" bezeichnet. Dabei ist sie überaus nützlich für den Menschen: Ohne sie würden Feld- und Wühlmäuse scharenweise die Ernte fressen.
      Die Elster hingegen gilt im traditionellen Volksglauben als heimtückische Diebin. Dabei ist sie harmlos und verfügt über bewundernswerte Strategien: Um Angriffe durch Katzen oder Aaskrähen abzuwenden, bilden Elstern große Schwärme, so dass Feinde mit vereinten Kräften abgewehrt werden können.
      Die Dokumentation begleitet die in Verruf geratenen Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Sie kombiniert spektakuläre Aufnahmen mit kunstvollen Animationen - um dem schlechten Ruf der Tiere ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

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      Dienstag, 29.10.19
      18:30 - 19:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2019