• 05.12.2019
      02:15 Uhr
      Verlorene Seelen Die Kinder des IS | arte
       

      Nach der Befreiung Mossuls aus der Besetzung des IS leben die Täter und Opfer nebeneinander weiter - und die irakische Regierung hat die Verantwortung, sie gemeinsam in die Zukunft zu führen.
      Die Dokumentation geht den Fragen nach, die in den Monaten der Kämpfe in Mossul immer eindringlicher wurden und die in den schwierigen Phasen der Nachkriegszeit aufkommen: Was ist zu tun, um die Hunderttausende von Kindern zu retten, die drei Jahre lang unter dem IS aufgewachsen sind? Wie kann verhindert werden, dass diese Kinder der Nährboden für den Terrorismus von morgen sind?

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 05.12.19
      02:15 - 03:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Nach der Befreiung Mossuls aus der Besetzung des IS leben die Täter und Opfer nebeneinander weiter - und die irakische Regierung hat die Verantwortung, sie gemeinsam in die Zukunft zu führen.
      Die Dokumentation geht den Fragen nach, die in den Monaten der Kämpfe in Mossul immer eindringlicher wurden und die in den schwierigen Phasen der Nachkriegszeit aufkommen: Was ist zu tun, um die Hunderttausende von Kindern zu retten, die drei Jahre lang unter dem IS aufgewachsen sind? Wie kann verhindert werden, dass diese Kinder der Nährboden für den Terrorismus von morgen sind?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Alessio Romenzi Francesca Mannocchi

      Für den IS sind Kinder ein Teil der Strategie. Sie sind die Waffe, um das Erbe ihrer Väter in die Zukunft zu tragen: das große, globale Kalifat.
      Eine halbe Million Kinder und Teenager lebten während der dreijährigen Besetzung des IS alleine in Mossul. In den von der Islamistengruppe kontrollierten Schulen und Camps wurden sie zu Märtyrern ausgebildet. Man nennt sie die „Lion Cubs“ des Kalifats. Viele von ihnen haben aktiv für den IS gekämpft. Diese Kinder wurden ausgebildet, um zu töten, sich ohne Angst oder Skrupel selbst in die Luft zu sprengen. Nach der Befreiung von Mossul leben die Täter und Opfer nebeneinander weiter - und die irakische Regierung hat die Verantwortung, sie gemeinsam in die Zukunft zu führen.
      Die Dokumentation „Verlorene Seelen“ verfolgt die Kriegsmonate und die Zeit danach durch die Stimmen der Kinder, die zu Selbstmordattentätern ausgebildet wurden, aber auch ihrer Opfer und derer, die sie bekämpft haben. Es stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Was wird aus diesen Kindern, die an den IS und das Märtyrertum glauben? Kinder, die gefangen waren, Waffen tragen mussten und gezwungen wurden, Gewalt auszuüben.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 05.12.19
      02:15 - 03:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.12.2019