• 21.08.2020
      09:35 Uhr
      Uran und Mensch - Ein gespaltenes Verhältnis Ein Metall wird zur Bombe | arte
       

      Der Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ist Sinnbild für die Macht und Zerstörungskraft von Uran und beweist gleichzeitig, dass Uran eine ungeheure Energiequelle ist. Der Zweiteiler zeichnet die Geschichte des Urans nach, von seiner Entdeckung als wertlose Substanz und seiner Transformation bis hin zum begehrten Element, das über Kriege entscheidet und die Welt mit Energie versorgt. Die Dokumentation "Uran und Mensch - Ein gespaltenes Verhältnis" fragt dabei: Ist es möglich, Uran zu nutzen, ohne die Erde zu zerstören?

      Freitag, 21.08.20
      09:35 - 10:25 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ist Sinnbild für die Macht und Zerstörungskraft von Uran und beweist gleichzeitig, dass Uran eine ungeheure Energiequelle ist. Der Zweiteiler zeichnet die Geschichte des Urans nach, von seiner Entdeckung als wertlose Substanz und seiner Transformation bis hin zum begehrten Element, das über Kriege entscheidet und die Welt mit Energie versorgt. Die Dokumentation "Uran und Mensch - Ein gespaltenes Verhältnis" fragt dabei: Ist es möglich, Uran zu nutzen, ohne die Erde zu zerstören?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Wain Fimeri

      Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Dadurch wurde die Erde für immer verändert, denn die ungeheuerliche Kraft des Elements Uran wurde erstmals als verheerende Waffe gegen Menschen eingesetzt. Mindestens 155.000 Menschen starben augenblicklich, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen wie Krebs. Uran ist das einzige Gestein der Erde, das Energie abgibt und sich permanent, über Millionen von Jahren, verändert. Ohne Uran wäre die Erde ein grauer, kalter Planet. Im vorletzten Jahrhundert war Uran noch nahezu unbekannt. Dann, innerhalb von nur 40 Jahren, wurde Uran zum teuersten, begehrtesten, gefährlichsten und gefürchtetsten Material der Erde. Auch die friedliche Nutzung von Uran birgt eine Gefahr, denn dass Atomkraftwerke wirklich sicher sind, glauben in Deutschland nur wenige, und auch den Franzosen ist Atomenergie zunehmend suspekt. Woher weiß man außerdem, was manche Staaten wirklich mit Uran machen? Energiegewinnung? Wiederaufbereitung? Oder die Herstellung von verheerenden Waffen? Der Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ist Sinnbild für die Macht und Zerstörungskraft von Uran und beweist gleichzeitig, dass Uran eine ungeheure Energiequelle ist. Der Zweiteiler zeichnet die Geschichte des Urans nach, von seiner Entdeckung als wertlose Substanz und seiner Transformation bis hin zum begehrten Element, das über Kriege entscheidet und die Welt mit Energie versorgt.

      In Boston, MA, wurden im September 2016 die Jackson Hole Science Media Awards verliehen. Erneut konnte die zweiteilige Dokumentation "Uran und Mensch - Ein gespaltenes Verhältnis" reüssieren und gewann in der Kategorie "Long Form Series". Die Reihe wurde von Sonya Pemberton, Genepool, im Auftrag von ZDF /ARTE, PBS und SBS produziert.

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      Freitag, 21.08.20
      09:35 - 10:25 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.07.2020