• 02.07.2020
      11:30 Uhr
      Unsterbliches Pompeji Dokumentation Italien 2019 | arte Mediathek
       

      Die antike Stadt Pompeji wurde durch ihren Untergang weltberühmt. Das war auch der Ausgangspunkt für eine kaum bekannte Geschichte: eine Geschichte vom Wiederaufbau der zerstörten Region und vom Krisenmanagement der Kaiser, von wirtschaftlicher Erholung und krimineller Bereicherung sowie eine Geschichte von extremer Modernität, aus der man auch heute noch für den Umgang mit Naturkatastrophen lernen könnte.

      Donnerstag, 02.07.20
      11:30 - 12:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 11:20

      Die antike Stadt Pompeji wurde durch ihren Untergang weltberühmt. Das war auch der Ausgangspunkt für eine kaum bekannte Geschichte: eine Geschichte vom Wiederaufbau der zerstörten Region und vom Krisenmanagement der Kaiser, von wirtschaftlicher Erholung und krimineller Bereicherung sowie eine Geschichte von extremer Modernität, aus der man auch heute noch für den Umgang mit Naturkatastrophen lernen könnte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sabine Bier

      Es war eine der großen Katastrophen der Menschheitsgeschichte - jener Tag im Jahr 79 nach Christus, als die römische Hafenstadt Pompeji unter der Asche des Vesuvs begraben wurde und unzählige Menschen den Tod fanden.

      Die Stadt wurde dadurch perfekt konserviert und tritt dem heutigen Besucher als Momentaufnahme der römischen Antike entgegen. So ist die Stadt zu einem Symbol dieser Epoche geworden. Auch fast 2.000 Jahre nach dem Ausbruch hat der Mythos Pompeji nichts an Faszination verloren. Fast vier Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die gut erhaltenen Überreste der antiken Stadt, bewundern die kunstvollen Fresken und wandeln durch die prächtigen Villenanlagen.

      Aber die Geschichte Pompejis und der Region rund um den Vesuv endet nicht mit ihrem furchtbaren Untergang. Die Dokumentation erzählt erstmals, wie es nach dem verheerenden Vulkanausbruch weiterging: Es ist eine Geschichte vom Umgang mit der Naturkatastrophe, vom entschlossenen Eingreifen des römischen Kaisers Titus und vom wirtschaftlichen Wiedererstarken der zerstörten Region. Mit welchen Problemen hatten die Menschen damals zu kämpfen, wie löste man sie? Und was lässt sich heute aus dem Umgang mit der Katastrophe vor 2.000 Jahren lernen?

      Das Krisenmanagement, die ersten Hilfsmaßnahmen der römischen Verwaltung sowie die nachfolgenden „Förderprogramme“ erscheinen in ihrem nüchternen Sinn für die Realität beeindruckend modern - auch wenn sich der gesamte Wiederaufbau über Jahrzehnte hinzog. Und es war dann der hervorragende Wein aus vulkanischer Erde, der der Region schließlich neuen Wohlstand bescherte.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.07.2020