• 15.07.2012
      21:40 Uhr
      Udo Lindenberg Konzert in Köln 2012 - Thema: Summer of Rebels - Bad Boys | arte
       

      Udo Lindenberg ist heute in Bestform und so populär wie nie. "Die aktuelle Show stellt bisher alles Dagewesene in den Schatten", jubelt die Presse im März 2012. Der Titel seiner Konzerttournee ist Udo Lindenbergs Lieblingsphilosophie: "Ich mach' mein Ding". Und das bedeutet ein Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt.

      Sonntag, 15.07.12
      21:40 - 22:45 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
      Stereo HD-TV

      Udo Lindenberg ist heute in Bestform und so populär wie nie. "Die aktuelle Show stellt bisher alles Dagewesene in den Schatten", jubelt die Presse im März 2012. Der Titel seiner Konzerttournee ist Udo Lindenbergs Lieblingsphilosophie: "Ich mach' mein Ding". Und das bedeutet ein Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Sven Häussler

      Mit einem Zeppelin schwebt Udo Lindenberg zum Opener "Odyssee" über den Köpfen der Zuschauer ein und wird von leicht beschürzten Stewardessen in Empfang genommen. Etwa 18.000 Besucher spenden Applaus für den "Panikrocker", der wie gewohnt in schwarzer Montur mit Hut und Sonnenbrille auftritt. Von Rocksongs über melancholische Balladen bis zu Titeln des aktuellen Albums lässt es Udo Lindenberg an der Seite der legendären Panikband so richtig krachen.

      Prominente Gäste unterstützen den Auftritt. So gelingt Udo Lindenberg gemeinsam mit dem Erfurter Clueso eine gelungene Neuinterpretation des fast 40 Jahre alten Titels "Cello" und damit ein emotionaler Höhepunkt, während eine Artistin in schwindelerregender Höhe ein weißes Cello streicht. "Ganz anders" singt Udo Lindenberg mit seinem "kleinen Bruder" Jan Delay in einem stimmigen Duett. Als Gastsängerin aus dem Berliner Erfolgsmusical "Hinterm Horizont" darf die hinreißende Josephine Busch mit dem Rocker eine gefühlvolle Ballade singen. Und beim legendären "Sonderzug nach Pankow" übernimmt niemand Geringeres als der Entertainer Stefan Raab den Schlagzeug-Part.
      Lindenberg inszeniert das emotionale Wechselbad zwischen gigantischen Special Effects auf der LED-Leinwand, ruhigen Akustik-Sets und politischen Botschaften, wie "Wozu sind Kriege da?". Der Song entstand 1981 als Reaktion auf den Nato-Doppelbeschluss, auf der Bühne wird er von einem Kinderchor begleitet. Nach fast drei durchgerockten Stunden steigt der Entertainer wieder in seinen silbernen Zeppelin und verschwindet - zu tosendem Applaus - in einem Flammeninferno.

      Die Konzerte am 31. März und am 2. April 2012 in der Lanxess-Arena in Köln wurden für den "Summer of Rebels" aufgezeichnet. 14 Kameras bringen eine Stunde lang die stimmungsvollen Höhepunkte der ausverkauften Konzerte ins Fernsehen.

      Seit ihrer Entstehung ist Rockmusik mit Rebellion verbunden. Von Anfang an diente sie den Musikern wie ihren Zuhörern dazu, das Establishment zu provozieren oder - mal laut, mal leise - die Gesellschaft herauszufordern. Das beweisen auch die im ARTE-Sommerschwerpunkt "Summer of Rebels" vorgestellten Rockrebellen. "Und ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen", heißt es auf Udo Lindenbergs letzter Platte.
      Rebell sein bedeutet, die Kraft und den Mut zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen. Ob es Johnny Cash ist, der sich in seinem berühmt gewordenen Auftritt im Folsom Prison für Gefangene engagierte, der französische Fußballexzentriker und Schauspieler Eric Cantona oder der französische Skandalrapper Joey Starr, sie alle stehen für eine kompromisslose Opposition gegen etablierte Regeln. Das gilt auch für den "Panikrocker" Udo Lindenberg, den "letzten Rebellen", wie das Magazin "VIEW" im März 2012 anlässlich seiner umjubelten Konzerttournee titelte.

      Moderiert wird der "Summer of Rebels" vom zweifachen Grimme-Preisträger Ben Becker, selbst lange Zeit ein Rebell unter den Schauspielern.

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      Sonntag, 15.07.12
      21:40 - 22:45 Uhr (65 Min.)
      65 Min.
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