• 23.03.2020
      05:00 Uhr
      Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 und 4 | arte Mediathek
       

      In einem besonderen Konzert aus der Laeiszhalle der Brahmsstadt Hamburg führen Thomas Hengelbrock und sein NDR Elbphilharmonie Orchester die Sinfonien Nr. 3 und Nr. 4 von Johannes Brahms auf. Die dritte Sinfonie steht für gesangliche Poesie in durchkomponierter Logik, während die vierte und letzte Sinfonie das kompositorische Vermächtnis des Komponisten bildet. Sie ist in mehrfacher Hinsicht ein gewaltiges Schlusswort in Johannes Brahms‘ sinfonischem Vermächtnis.

      Montag, 23.03.20
      05:00 - 06:40 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

      In einem besonderen Konzert aus der Laeiszhalle der Brahmsstadt Hamburg führen Thomas Hengelbrock und sein NDR Elbphilharmonie Orchester die Sinfonien Nr. 3 und Nr. 4 von Johannes Brahms auf. Die dritte Sinfonie steht für gesangliche Poesie in durchkomponierter Logik, während die vierte und letzte Sinfonie das kompositorische Vermächtnis des Komponisten bildet. Sie ist in mehrfacher Hinsicht ein gewaltiges Schlusswort in Johannes Brahms‘ sinfonischem Vermächtnis.

       

      Stab und Besetzung

      Fernsehregie Beatrix Conrad
      Dirigent Thomas Hengelbrock
      Orchester NDR Elbphilharmonie Orchester

      In einem Konzert aus der mehr als hundert Jahre alten Laeiszhalle der Brahmsstadt Hamburg führen Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester die Sinfonien Nr. 3 und Nr. 4 von Johannes Brahms auf. In kurzen Interviewsequenzen gibt der Chefdirigent Hintergrundinformationen zu den Werken.
      Über die dritte Sinfonie F-Dur op. 90, die Brahms 1883 - 6 Jahre nach der zweiten - komponierte, gibt es so gut wie keine Informationen zum Entstehungsprozess. Nicht einmal den engsten Freunden verrät der Komponist etwas über das Werk. Mit diesem wohlkalkulierten Ausschweigen erreicht Brahms genau sein Ziel: Er lenkt die Konzentration auf die Musik selbst, auf den Bauplan der Partitur. Bei aller rationalen Musiklogik schwelgt Brahms’ dritte Sinfonie in gesanglicher Poesie. Keine seiner anderen Sinfonien endet mit einer derart zarten „Verklärung ... in einer Schönheit, für die ich keine Worte finde.“ (Clara Schumann)
      Gleich im folgenden Jahr beginnt Brahms mit der Komposition seiner vierten Sinfonie e-Moll op. 98. Wieder einmal irritierte Brahms seine Freunde mit rätselhaften Bemerkungen: „Ich fürchte, sie schmeckt nach dem hiesigen Klima - die Kirschen werden hier nicht süß ...“. Es ist, als wollte Brahms in seiner vierten und letzten Sinfonie gewissermaßen ein Fazit seiner eigenen wie auch der historisch gewachsenen kompositorischen Mittel ziehen.
      In dieser „wunderbaren Reise durch verschiedene Resonanzräume der Brahms‘schen Seele“ (Hengelbrock) wird deutlich, welche Vielfalt Brahms dieser Gattung abzugewinnen vermochte.

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