• 19.01.2020
      20:15 Uhr
      The New World Spielfilm USA, Großbritannien 2005 | arte
       

      Nordamerika, 1607: Englische Puritaner der Virginia Company of London legen auf der Suche nach einer neuen Heimat an der rauen Küste des noch "wilden" Amerikas an. Hier in der "Neuen Welt" wollen sie die erste englische Kolonie auf nordamerikanischem Boden gründen: Jamestown. Sie freunden sich zunächst mit den ortsansässigen Indianern an, doch die anfängliche Harmonie schlägt bald um. Vor diesem Hintergrund verlieben sich der Kolonist John Smith und die junge Indianerin Pocahontas ineinander. Geschichte über eine der größten Legenden Amerikas in bildgewaltigen Aufnahmen.

      Sonntag, 19.01.20
      20:15 - 22:25 Uhr (130 Min.)
      130 Min.

      Nordamerika, 1607: Englische Puritaner der Virginia Company of London legen auf der Suche nach einer neuen Heimat an der rauen Küste des noch "wilden" Amerikas an. Hier in der "Neuen Welt" wollen sie die erste englische Kolonie auf nordamerikanischem Boden gründen: Jamestown. Sie freunden sich zunächst mit den ortsansässigen Indianern an, doch die anfängliche Harmonie schlägt bald um. Vor diesem Hintergrund verlieben sich der Kolonist John Smith und die junge Indianerin Pocahontas ineinander. Geschichte über eine der größten Legenden Amerikas in bildgewaltigen Aufnahmen.

       

      April 1607: Die englischen Pioniere sind in der Wildnis Nordamerikas gelandet, um eine neue Heimat zu gründen. Abenteurer und Kolonist John Smith soll kurz nach der Ankunft wegen Befehlsverweigerung gehängt werden. Captain Christopher Newport begnadigt ihn schließlich; in der unbekannten Wildnis braucht er jeden Mann. Das Zusammentreffen der Eindringlinge mit den Eingeborenen verläuft zunächst harmonisch. Neugierig beobachten sie die Engländer beim Aufbau der Siedlung Jamestown. Die Kolonisten haben zunehmend Schwierigkeiten, in der Wildnis zurechtzukommen, und nehmen so Kontakt mit Häuptling Powhatan auf. Er steht an der Spitze eines hochzivilisierten Stammesclans.
      Bald verlieben sich seine Tochter Pocahontas und John Smith ineinander. Das Liebespaar wird zu einer der größten Legenden Amerikas, es repräsentiert das Aufeinandertreffen der "alten" und der "neuen" Welt. Die anfängliche Harmonie zerbricht an den gegensätzlichen Kulturen, und auch die Liebe von Pocahontas und John Smith ist zum Scheitern verurteilt.
      Malick findet in seinem Film überzeugende Metaphern für die Gegensätzlichkeit der beiden aufeinanderprallenden Kulturen. Pocahontas und die Native Americans stehen für Sinnlichkeit und die mythische Natur, die ihnen keine Angst macht, anders als den Kolonisten. John Smith steht für Ehrgeiz und Selbstverwirklichung als Individuum, letztlich für Ziele und Werte, die mit denen von Pocahontas nicht vereinbar sind.

      Der bildgewaltige Film wurde mit einer Oscarnominierung für die beste Kamera gewürdigt. Pocahontas-Darstellerin Q'orianka Kilcher war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 14 Jahre alt und gab mit "The New World" ihr Spielfilmdebüt. Der Abenteuerfilm wurde am selben Ort gedreht, an dem die erste englische Kolonie Jamestown gegründet worden war, was den Authentizitätsgrad des Films nur erhöht. Der aktuelle Film von Terrence Malick, Preisträger einer Goldenen Palme (2011 für "The Tree of Life") ist "Ein verborgenes Leben" (2019).

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      Sonntag, 19.01.20
      20:15 - 22:25 Uhr (130 Min.)
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