• 11.05.2020
      20:15 Uhr
      The Immigrant Spielfilm USA 2013 - Thema: Cannes@home | arte
       

      New York, 1921: In der Hoffnung auf einen Neuanfang im „gelobten Land“ Amerika erreichen die polnischen Schwestern Ewa und Magda Ellis Island. Doch bei ihrer Ankunft werden die beiden getrennt. Magda kommt in Quarantäne, und Ewa fällt in die Hände des Zuhälters Bruno Weiss. Verzweifelt und auf sich allein gestellt ist Ewa bereit, alles für die Rettung ihrer Schwester zu geben. Als der Zauberer Orlando auftaucht und ihr verspricht, sich um die Freilassung ihrer Schwester zu bemühen, schöpft sie Hoffnung.
      „The Immigrant“ ist ein berührendes Drama mit Marion Cotillard in der Hauptrolle.

      Montag, 11.05.20
      20:15 - 22:05 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

      New York, 1921: In der Hoffnung auf einen Neuanfang im „gelobten Land“ Amerika erreichen die polnischen Schwestern Ewa und Magda Ellis Island. Doch bei ihrer Ankunft werden die beiden getrennt. Magda kommt in Quarantäne, und Ewa fällt in die Hände des Zuhälters Bruno Weiss. Verzweifelt und auf sich allein gestellt ist Ewa bereit, alles für die Rettung ihrer Schwester zu geben. Als der Zauberer Orlando auftaucht und ihr verspricht, sich um die Freilassung ihrer Schwester zu bemühen, schöpft sie Hoffnung.
      „The Immigrant“ ist ein berührendes Drama mit Marion Cotillard in der Hauptrolle.

       

      Januar 1921: Die Freiheitsstaue steht in der Abendsonne des New Yorker Hafens, als die verwaisten Polinnen Ewa und Magda Cybulska nach einer beschwerlichen Schifffahrt Ellis Island erreichen. Nachdem ihre Eltern von Soldaten hingerichtet wurden, hoffen die beiden auf einen Neuanfang im „gelobten Land“ Amerika. Bei der Eingangsuntersuchung wird bei Magda ein Verdacht auf Tuberkulose diagnostiziert.

      Die Schwestern werden getrennt; Magda kommt in Quarantäne; und auch Ewa wird die Einreise verweigert, da ihr auf der Schiffsreise der Ruf eines „leichten Mädchens“ angehängt wurde. Kurz bevor sie das Schiff zurück nach Europa besteigen soll, wird sie von dem rätselhaften Bruno Weiss gerettet; er pflegt beste Beziehungen zu den Zollbeamten und ermöglicht Ewa die illegale Einreise. Aber die scheinbar barmherzige Tat hat einen hohen Preis. Bruno lässt sie bei sich schlafen, doch im Gegenzug muss sie für ihn in einem Kabarett arbeiten - wie zahlreiche andere illegal eingewanderte Mädchen.

      Doch Ewa ist verzweifelt und wie gelähmt vor Sorge um ihre Schwester. Und da ihr Bruno verspricht, auch die Freiheit von Magda zu erkaufen, solange sie für ihn arbeitet, ist sie bereit, alles zu opfern, auch ihren Körper.

      Als Brunos Cousin Emil auftaucht und ihr verspricht, sich um die Freilassung ihrer Schwester zu bemühen, schöpft Ewa neue Hoffnung. Doch als Emil ihr Avancen macht, dreht Bruno vor Eifersucht durch und hält ihm einen Revolver an den Kopf …

      Bereits der erste Spielfilm von Regisseur James Gray wurde von der internationalen Kritik gefeiert und erhielt 1994 einen Silbernen Löwen in Venedig („Little Odessa - Eiskalt wie der Tod“). Für seinen fünften Spielfilm „The Immigrant“ ließ er sich von der Geschichte seiner Großeltern inspirieren, die 1923 nach Amerika ausgewandert sind. Der Film wurde mit zahlreichen Nominierungen und Preisen gewürdigt und war 2013 im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes zu sehen.

      • Thema: Cannes@home

      Wegen der Corona-Krise wird das Filmfestival von Cannes nach jetzigem Stand verschoben. Trotzdem behält ARTE seinen geplanten Schwerpunkt bei. Wie jedes Jahr hat der deutsch-französische Sender für Ihr Heimkino ein Programm mit zahlreichen Filmen zusammengestellt, die an der Croisette Premiere und Erfolge feierten.
      Zu Ehren des diesjährigen Jurypräsidenten der Filmfestspiele von Cannes, Spike Lee, zeigt ARTE „Do the Right Thing“ von 1989. Dem damals erst 32-jährigen Regisseur, der darin auch die Hauptrolle spielt, gelang ein furioser Film über den ganz alltäglichen Rassismus in den USA. Gleich zwei Abende sind dem Werk des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund gewidmet: Seine Gesellschaftssatire „The Square“ gewann 2017 die Goldene Palme und heimste bei Publikum und Kritik viel Lob ein. Außerdem werden seine Komödie „Involuntary“, das lakonische Filmdrama „Höhere Gewalt“ sowie zwei Kurzfilme gezeigt. Marion Cotillard und Joaquin Phoenix treffen in „The Immigrant“ aufeinander, der 2013 im Wettbewerb lief. Regisseur James Gray ließ sich dabei von der Geschichte seiner Großeltern inspirieren, die 1923 in die USA auswanderten. In dem Film „24 Hour Party People“ von Michael Winterbottom ist viel Musik drin! Er beschreibt die Entwicklung der Musikszene in Manchester vom Punk in den 70ern bis zur „Rav-o-lution“ Anfang der 90er Jahre. Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen ARTE-Reihe ist das russische Familiendrama „Loveless“ von Andrej Swjaginzew, das 2017 für die Goldene Palme nominiert war und den Preis der Jury gewann. Es wird begleitet von einem Making-of, das ARTE erstmals ausstrahlt. Last not least ist Michael Haneke mit zwei Filmen vertreten: mit „Happy End“ von 2017 und dem Historiendrama „Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte“, das 2009 die Goldene Palme gewann.

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      20:15 - 22:05 Uhr (110 Min.)
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