• 27.03.2020
      02:40 Uhr
      Tanz, Macht, Missbrauch Das Ende des Schweigens? | arte
       

      Kurz nachdem der Hashtag #MeToo im Jahr 2017 durch die sozialen Netzwerke ging, wurden auch die ersten Vorwürfe von sexuellen Übergriffen in der Tanz- und Ballettwelt bekannt. Die Dokumentation zeigt, wie sehr die körperlichste der Bühnenkünste für Missbrauch anfällig ist, blickt in die Geschichte des Tanzes und zeigt die Arbeit des Scottish Ballet, dessen Mitglieder einen neuen Weg eingeschlagen haben.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 27.03.20
      02:40 - 03:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      VPS 02:45

      Kurz nachdem der Hashtag #MeToo im Jahr 2017 durch die sozialen Netzwerke ging, wurden auch die ersten Vorwürfe von sexuellen Übergriffen in der Tanz- und Ballettwelt bekannt. Die Dokumentation zeigt, wie sehr die körperlichste der Bühnenkünste für Missbrauch anfällig ist, blickt in die Geschichte des Tanzes und zeigt die Arbeit des Scottish Ballet, dessen Mitglieder einen neuen Weg eingeschlagen haben.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Lena Kupatz
      Lina Schienke

      Schon bald nachdem der Hashtag #MeToo im Jahr 2017 durch die sozialen Netzwerke ging, wurden auch die ersten Vorwürfe von sexuellen Übergriffen in der Tanz- und Ballettwelt bekannt. Von New York bis Antwerpen sehen sich immer mehr Balletthäuser, Kompanien, Intendanten und Choreographen mit Vorwürfen konfrontiert. Befürworter der Debatte sehen die sozialen Medien als Chance, um Bewusstsein zu schaffen. Kritiker warnen vor Überreaktionen und Vorverurteilungen. Was aber macht das Ballett so besonders innerhalb dieser Debatte? Warum scheint es gerade dort so ausgesprochen schwer zu sein, Grenzen zu definieren? Die Dokumentation zeigt, wie sehr die Welt des Tanzes für Übergriffe und Missbrauch anfällig ist und blickt zurück in die Geschichte des Balletts, dessen Anfänge bis auf Ludwig XIV. zurückgehen. In der Dokumentation kommen Christopher Hampson, der Intendant des Scottish Ballet in Glasgow, und seine Tänzer und Tänzerinnen zu Wort, die neue Wege der Zusammenarbeit ausprobieren. Auch andere Choreographen und Choreographinnen wie Jiri Bubenicek und Katarzyna Kozielska werden bei der Arbeit gezeigt. Dazu werden Aktivistinnen befragt und es kommen auch die Stimmen und Geschichten derer zu Wort, die selbst Formen des Missbrauchs erfahren haben.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 27.03.20
      02:40 - 03:30 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      VPS 02:45

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 05.04.2020